Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

MÜLL

„Grillrückstände“ vom 21. April

Wer sich nicht benehmen kann, sollte in die Schranken gewiesen werden und gegebenenfalls die rote Karte erhalten.

Eva-Maria Beier, Berlin-Tegel

80 Tonnen Müll wurden in den Berliner Stadtparks liegen gelassen. Den Dreck können ja die anderen wegmachen. Wenn ihr eure Nackensteaks, und euer Bier dort hinschleppen könnt, ist es doch möglich, den Müll wieder mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen. Die Stadtparks, die schon in der Pflege horrendes Geld kosten, sind unsere Gärten, unsere Zufluchtspunkte. All das führt dazu, dass gar nicht mehr gegrillt werden darf. Wollt ihr das?

Maitri Hillebrecht,

Berlin-Schmargendorf

STEUERN

„SPD-Steuerpolitik / Heuchelei als Prinzip“ von Harald Schumann vom 15. April

Ausdrückliches Lob dem Leitartikler! Ich ergänze: Keine Mehrwertsteuererhöhung 2005 als Wahlversprechen, Mehrwertsteuererhöhung als Eintrittsgebühr in die große Koalition, die Gesundheitsreform ist eher ein Beitrag zur passiven Sterbehilfe als Fürsorge am kranken Menschen. Die Einführung der feigen Reichensteuer statt der mutigen Vermögenssteuer würde man in der Dritten Welt Vetternwirtschaft nennen!

Klaus Katzur, Berlin-Zehlendorf

Der SPD Heuchelei vorzuwerfen, weil sie den Superreichen in Deutschland ein paar Euros abknöpfen will, ist dreist. Was man der SPD vorhalten kann ist, dass sie sich dem Marktradikalismus und ihren Vertretern in den letzten Jahren nicht vehementer entgegengestellt hat und die Staats- und Steuerquote auf ein historisches Tief gesunken ist.

Profitiert von den Steuersenkungen haben im Übrigen nicht nur die Unternehmen, sondern besonders die sogenannten Mittelschichten. Wenn die SPD jetzt das Rad zurückdrehen will, hat das damit zu tun, dass die Welt von heute nicht mehr die Welt von vor fünf oder zehn Jahren ist.

Helge Staude, Berlin-Prenzlauer Berg

ANSTECKUNGSGEFAHR

Zur Verhaftung einer No-Angels-Sängerin

Ich kann nicht verstehen, weshalb man in Zeiten, wo alle Welt vor den Gefahren von Aids warnt, der jungen Frau die alleinige Schuld einer möglichen Ansteckung ihres Liebespartners mit dem Virus gibt.

Ralf Sablotzki, Berlin-Mariendorf

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