Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

TRINKBARES

„Vorglühen bis zum Umfallen / Erstmals wurden in Deutschland mehr Mädchen als Jungen wegen Alkoholvergiftungen behandelt“ von Adelheid Müller-Lissner

vom 29. Januar

Früher hat man Mädchen gefunden, die kochen konnten wie ihre Mütter. Heute findet man Mädchen, die saufen können wie ihre Väter!

Dr. Hans-Joachim Müller,

Berlin-Köpenick

UNENTBEHRLICHES

„Schulen brauchen Hausmeister“ von George Turner vom 26. Januar

Sie haben zu 100 Prozent das Richtige geschrieben! Denn wenn man die Verantwortung an Menschen abgibt, die mit dieser nicht umgehen wollen, dann sehen Schulen, Bahnhöfe und Straßen so aus wie in Berlin 2009!

Als ich vor 17 Jahren in die Grundschule ging, kam mir jeden Morgen der Herr von der BSR entgegen. Die Straßen waren gepflegter! Berlin ist wirklich dreckig geworden!! Oder nehmen wir das Geschmiere an Häusern und allem anderen. Aber wie Sie richtig schrieben, jemand muss sich halt verantwortlich fühlen!

Henryk Seeger, Berlin-Kreuzberg

LESBARES

„Staatsbibliothek nimmt Lesern

die Zeitungen weg“ vom 22. Januar

und „Was die Stabi nicht mehr kann“

vom 28. Januar

Keineswegs nimmt die Staatsbibliothek den Lesern die Zeitungen weg – sie präsentiert in der im Stadtbezirk Mitte gelegenen Zeitungsabteilung den größten Zeitungsbestand Deutschlands ihren Benutzern, und es sind etwa 300 laufend gehaltene Zeitungen aus aller Welt hier im Angebot. Circa 50 Datenbanken präsentieren mehr als 1000 Zeitungen, aus Deutschland und aus aller Welt! Glanzlicht ist dabei die Nationallizenz von „Times Digital Archive“, die es dem Interessenten ermöglicht, in der Times von 1785 bis 1985 zu recherchieren. Seit 2006 bietet die Stabi in digitaler Form die „Amtspresse Preußens“ an, die sich auch intensiver Nachfrage in aller Welt erfreut. Doch die akuten Finanznöte und -zwänge unterbinden nicht allein den Erwerb von „Glanzlichtern“ wie Grimm’schen Autographen, auch die zahlreichen Vorhaben und Projekte, um weitere eigene Bestände modern zu erschließen und zu präsentieren, werden gefährdet, verzögert oder stillgelegt.

Dankenswert, dass der Tagesspiegel so offen über dieses Dilemma berichtet.

Dr. Joachim Zeller, Leiter der Zeitungsabteilung Staatsbibliothek zu Berlin

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