Leserbriefe :  KURZ & BÜNDIG 

REGIERUNG ALT

Zu Alleskönner a.D. vom 28. Oktober

Es ist nur zu hoffen, dass sich das zuständige Arbeitsamt bzw. die Job-Agentur der freigesetzten Abgeordneten und Mitarbeiter in angemessener Art und Weise annimmt und sie nicht - wie leider oft mit Arbeitssuchenden verfahren wird - als arbeitsscheues Gesindel getrachtet und sie zunächst unter Androhung des Zuwendungsentzugs in eine sogrenannte Maßnahme steckt, damit sie zunächst die Grundzüge der deutschen Sprache, der Allgemeinbildung und der Arbeitswelt erlernen und damit von eigenen Bewerbungsbemühungen zeitlich abgehalten werden.

Klaus Kiesler, Berlin-Frohnau

Was unsere Minister doch für Alleskönner sind. Da wird aus einem Finanzminister ein Verteidigungsminister u.s.w. Das ist ja fast wie ein Gynäkologe, der am nächsten OP-Tag mal eine Herztransplantation durchführt.

Dr. Fischer, Friedrichsthal

REGIERUNG NEU

Zur Berichterstattung über neues Kabinett

Wie die Roßtäuscherkoalition der Angela Merkel arbeitet, konnte man am Mittwoch dieser Woche gut beobachten. Bei der Vereidigung des Kabinettes übernahm Horst Köhler die ihm von Merkel und Westerwelle zugedachte Rolle. Er bereitete schon mal die zukünftigen Kurskorrekturen vor. Denn dass mit dem FDP-Versprechen „Mehr Netto vom Brutto“ tatsächlich jene 10,3 Prozent der Wahlberechtigten, die diese Partei gewählt haben, gemeint waren, glauben 90 Prozent dieser Wählergruppe irrtümlich.

Hans-Ulrich Koormann,

Berlin-Lichtenberg

REGIERUNG ALT

„Blumen, Tränen und ein Witz“

vom 30. Oktober

Die Tränen sind für andere - wie im Hintergrund der Aufnahme sichtbar - ein Grund zur Freude. Jahrelange Steine im Weg durch sogenannte Gesundheitsreformen werden jetzt - hoffentlich - wieder weggeräumt. Viele haben im Gesundheitswesen nur noch frustriert weitergearbeitet oder, wie auch ich, vorzeitig „das Handtuch geworfen“.

Gert Hirschmann,

Berlin-Steglitz/Zehlendorf

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