Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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TAGESSPIEGEL

Betrifft: den Relaunch

Gratulation zum neuen Layout und zum Inhalt. Nun ist es endlich so weit. Die Hauptstadt hat die beste Tageszeitung in Deutschland.Wolfgang Layer, HerrenbergHaslach

Man sollte Veränderungen nicht übertreiben. Sie haben sich vom Tagesspiegel verabschiedet – ich auch.

Bernd Kruse, Berlin-Steglitz

Zähneknirschend muss ich einsehen, dass Sie leider nicht das Publikum in ausreichender Zahl bekämen, würden Sie meine Wunschzeitung machen: informativ, liberal, anspruchsvoll geschrieben, schwarz-weiß, einige wenige Fotos.

Kerstin Porps, Berlin-Steglitz

CD-RECYCLING

Betrifft: „Kein Recycling unter dieser Nummer“ vom 24. Mai 2004

Es gibt noch mindestens zwei Annahmestellen für alte CDs. Als Mitglied im Naturschutzbund Deutschland habe ich im Programm gelesen, dass man im Infozentrum in der Goltzstr. 5 (Schöneberg) und in der Geschäftsstelle Wollankstr. 4 ( Pankow) alte CDs abgeben kann.

Karin Fischer, Berlin-Kreuzberg

PAUL SCHUSTER

Betrifft: Nachrufe-Seite vom 21. Mai 2004

Elf Montagabende saß ich im Seminar für Selber-Schreiben bei Herrn Schuster. Leider fand ich in Ihrem Nachruf nicht den Menschen, der leidenschaftlich schrieb, erzählte und Meister dieses Handwerks gewesen ist.

Doris Bogomoloff, Berlin-Neukölln

KRIEG IM IRAK

Betrifft: „Wer hat das letzte Wort?“ vom 27. Mai 2004

Der Artikel ist mit einem Foto versehen, welches folgende Bildunterschrift trägt: „Irakische Jugendliche fliehen vor gewalttätigen Zusammenstößen im Bagdader Schiitenviertel Sadr-City.“ Was aber ist wirklich auf diesem Foto zu sehen? Acht Jugendliche laufen mit breitem Grinsen in Richtung Kamera, im Hintergrund Qualm und ein bar jeder Deckung entspannt in der Gegend herumstehender Zivilist (beide Arme locker in die Hüften gestemmt). Ohne hier den Sherlock Holmes spielen zu wollen: Die Aufnahme ist entweder gestellt oder in einem ganz anderen Kontext entstanden. Mit Flucht vor Gewalt jedenfalls hat sie garantiert nichts zu tun! Flucht geht in der Regel mit Angst oder Not, selten aber mit Gaudi einher.

Rainer Kientopf, Berlin-Staaken

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