Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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KÄFER

„Bei Volkswagen läuft es nicht rund“ vom 12. Juli 2004

Der Verkauf von Neuwagen leidet, Gründe werden diskutiert. Ob die Verantwortlichen auch schon einmal darüber nachgedacht haben, dass es an der Qualität der Produkte und an der Kundenfreundlichkeit liegen könnte?

Beispiel: Ein neues Fahrzeug der unteren Preisklasse hat 20 Monate nach dem Kauf bereits drei Defekte. Der Kundendienst, bei dem man sich beklagt, antwortet, dass man den Bericht benutze, um die Qualität der Fahrzeuge weiter zu verbessern. Der Kunde als Versuchsfahrer! Vor dem Ende der zweijährigen Garantiezeit treten zwei weitere Defekte auf. Die daraufhin geäußerte Bitte, angesichts der Schadenhäufung die Garantiezeit zu verlängern, wird abschlägig beschieden.

Eberhard Liss, Berlin-Lichterfelde

KATZEN

„Im Stil der Streuner“ vom 12. Juli 2004

Es war mir eine Freude, diesen Artikel zu lesen, und ich habe mich um Jahre zurückversetzt gefühlt! Es ist alles wahr, was Sie geschrieben haben: dass es im falschen Viertel Dresche gab, dass es beim ersten Stray-Cats-Konzert eine Riesenschlägerei gab, und dass wir, die Teddyboys, nach Vorbild von Elvis und Eddie Cochrane unseren Stil in Klamotten und Haarpracht pflegten! Wirklich ein sehr gelungener Artikel, der von Kenntnis und Interesse zeugt! Und echt: Beim Konzert der Stray Cats waren sie alle da! Alle alten Haudegen von der Szene von damals, viele älter geworden, die Haare dünn oder nicht mehr da, teilweise sind sie mit ihren mittlerweile großen Kindern gekommen, um denen zu huldigen, die den Rockabilly in die 80er Jahre getragen haben.

Marco Riolo, Berlin-Zehlendorf

ESSER

„Freisprüche im Mannesmann-Prozess“ vom 23. Juli 2004

Da verlassen sie alle als Sieger das Gerichtsgebäude, die Essers & Co, und Herr Ackermann vergisst doch glatt das Victory-Zeichen.

Dr. Hans-Joachim Müller, Berlin-Grunewald

Mannesmann-Prozess (inklusive Urteil) und „Hartz IV“ - das passt zusammen wie Feuer und Wasser. Wir werden alle sehen,was Hartz IV noch in unserem Land bewegen wird.

Auf der einen Seite wachsende Armut mit allen Folgen, auf der anderen Seite ungehemmt unmoralische Anhäufung von Reichtum. Das kann (und darf) nicht gut gehen!

Jörg-Uwe Weiß, Berlin-Lichtenrade

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