Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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JUSTIZ

Betrifft: „Bürger sind mit der Justiz zufriedener als erwartet“ vom 20. Juli

Mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass die meisten Bürger mit den Leistungen der Justiz zufrieden sein sollen. Leider widerspricht diese Aussage meiner eigenen Erfahrung mit circa 20 gerichtlichen Auseinandersetzungen und auch den Aussagen aus dem Bekanntenkreis, in dem nicht ein einziger Fall in einer angemessenen Frist zufriedenstellend bearbeitet wurde.

Albrecht Schmidt-Elsner, Berlin-Dahlem

TOUR DE FRANCE

Betrifft: „Der brutale Sieg“ vom 25. Juli 2004

Die Entrüstung scheint groß zu sein unter den Schreibtisch-Radfahrern: Armstrong „verletzt, demütigt und dominiert“. Was hat Lance Armstrong gemacht? – Er hat die Tour de France in sportlich überzeugender Manier gewonnen, und auch menschlich hat er Größe gezeigt. Genau dieses erkennen aktive (u.a. Klöden) wie auch ehemalige (u.a. Hinault) Radsportler im Gegensatz zu einem Teil der korrespondierenden Zunft an. Er hat die Tour dominiert – aber das konnte er nur durch eine akribische Vorbereitung. Warum sollte er also jemandem, dem es an dieser Vorbereitung fehlte, den Sieg schenken?

Tom Kretschmann, Berlin-Lankwitz

TAXI

Betrifft: „Mit Brief und Siegel“ und „Pro & Contra“ vom 25. Juli 2004

Aus den vorhandenen Problemfeldern im Berliner Taxigewerbe hat der City-Funk seine Schlüsse gezogen und fährt seit einem halben Jahr mit zertifizierten Taxen. Der Kunde kann sich unter anderem Premium-Taxen, dem Chauffeurservice nahe kommend, bestellen. Die Kundschaft ist zufrieden. Die Zahl von 1500 Beschwerden pro Jahr hört sich hoch an. Doch auf den zweiten Blick ist es eher eine Zahl, die für die Güte des Gewerbes spricht. Bei etwa 23 Millionen Kundenkontakten pro Jahr entspricht die Zahl der Beschwerden 0,007 Prozent. Doch es gilt natürlich, dass jede Beschwerde eine zu viel ist.

Jürgen Mann, Berlin-Schöneberg

RECHTSCHREIBUNG

Betrifft: „Schreibblockaden“ vom 27. Juli 2004

In Ihrem Beitrag auf Seite 2 fehlt noch „sss“. Beispiel: Die Bassstimmen waren gut zu hören.

Günther Kraft, Berlin-Wilmersdorf

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