Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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OLYMPIASTADION

Betrifft:„Ein Abend in der Arena“ vom 1. August 2004

Die Eröffnungsveranstaltung des Olympiastadions fand ich gelungen. Der Ideenreichtum der Veranstalter, das Programm und  die angenehme Stimmung im Stadion haben mir gefallen.

Michael Janßen, Berlin-Tiergarten

NATIONALELF

Betrifft: „Für Klinsmann beginnt die Arbeit“ vom 3. August 2004

Seit Anfang August sorgt die Schwaben-Baden-Troika für frischen Wind im deutschen Fußball. Was aber hat Jürgen Klinsmann bewogen, sich den Weltmeistertitel 2006 als Ziel an die Fahnen zu heften? Wie will er aus europäischen Durchschnittskickern innerhalb von 22 Monaten Weltmeister formen? Lieber Jürgen Klinsmann, hätten Sie vom Erreichen des Achtel- oder Viertelfinales gesprochen, würde ich Sie ernst nehmen. So aber gehören Sie für mich zur Kategorie der „Maulhelden“.

Siegfried Uhl, Berlin-Charlottenburg

WARSCHAU

Betrifft: „Der Sommer, als die Hauptstadt starb“ vom 27. Juli 2004

Um ein Missverständnis auszuräumen: Laut einer seit spätestens 1985 bekannten deutschprachigen polnischen Dokumentation existierte bereits im Frühjahr 1939 in Berlin der Plan, das historische Warschau dem Erdboden gleichzumachen; in einer am Rande zu errichtenden Industriestadt sollten wenigstens 100 000 Polen-Sklaven angesiedelt werden. Die Pläne hierzu wurden während des Krieges in Warschau von der Untergrundarmee entdeckt. Ein emigrierter deutscher Architekt hatte im Frühjahr 1939 seine polnischen Kollegen warnen können; man hat die Warschauer Altstadt erstmalig genau vermessen, fotografiert, die Unterlagen versteckt; nur so war ab 1945 der Wiederaufbau möglich.

Günther Heipp, Pfarrer, Saarbrücken

ANSCHLÄGE

Betrifft: „Terrorwarnungen beruhten auf alten Daten“ vom 4. August 2004

Einige Hinweise sprechen für eine Wahltaktik der Regierung, die die Erhöhung der Alarmstufe um New York angeordnet hat. Komischerweise geschieht dies just im Moment als Lynndie England zu den Folterskandalen im Irak angehört werden soll. Spielt die Regierung im Wahlkampf mit der Angst der Bevölkerung, gehört sie sowieso abgewählt.

Pascal Merz, Gansenbach, Schweiz

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