Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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BESCHLEUNIGUNG

„BMW in der GolfKlasse“ vom 18. September 2004

Sind Sie mit angezogener Handbremse gefahren? Tatsächlich liegt die Beschleunigung des 120d bei 7,2 (nicht 11,2) Sekunden und die des 118d bei 10 (nicht 14,6) Sekunden. Wir bauen ja keine Schnecken hier.

Michael Preßmar, BMW München

ENTSCHLEUNIGUNG

„Zulassungsstelle verwaist “ vom 18. September 2004

Was den Betriebsausflug der „Zulassungsstelle“ angeht, so hat wohl jede Firma und auch eine Abteilung einer Behörde das Recht, mal einen Betriebsausflug zu machen. Schon seit Jahrzehnten gibt der Staat keinen Obolus mehr dazu.

Ingrid Schmidt, Berlin-Lankwitz

VERZAUBERUNG

„Reise zum Anfang der Nacht“ vom 21. September 2004

Als ich die Zeitung in der Hand hielt und las, „Cohen wird heute 70“, dachte ich, jetzt bin ich auch alt. Als ich dann den Artikel las, im grauen, kalten Berlin, ging es mir von Zeile zu Zeile besser.

Roswitha Berkemeier-Raskop, Berlin-Charlottenburg

ENTZAUBERUNG

„Der verlorene Zauber“ vom 19. September 2004

Großes Kompliment und Dank für Ihren Artikel, eine Rückkehr zu den alten Zeiten des Tagesspiegels. Ich werde den Artikel vervielfältigen und verteilen, zunächst über meinen Verteiler, im WS 04/05 dann an die Studenten.

Dr. Folkmar Koenigs, Berlin-Dahlem

VERSÜNDIGUNG

„In Bushs Paradies“ vom 19. September 2004

„Wir werden die Welt neu definieren“, sagen die Evangelikalen von Colorado Springs. Die Zeloten aller Schattierungen, die Fundamentalisten, die Religion als Mittel zum Zweck politischer Machtansprüche missbrauchen, und auch die Evangelikalen, diese „Kreuzritter“, die neuen christlichen Kämpfer der Kulturen, begründen ihre persönlichen Angelegenheiten mit Worten der Bibel. Sie identifizieren ihre eigenen Interessen mit den Interessen der Bibel. Sie sprechen Bibel, aber sie meinen sich selbst. Das aber ist die größte aller Sünden, nämlich die Verfälschung der Wahrheit, die Verkleidung der Lüge in das Gewand der Wahrheit. Dies ist die größte Sünde gegen die Bibel und stellt in sich eine Blasphemie dar.

Wolfgang Janeck, Berlin-Zehlendorf

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