Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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SCHACH

„Der Tag, an dem Politik egal ist“ vom 30. September 2004

Mein Entzücken über diese neue Glossenreihe wollte ich schon lange mal bekunden – ich lese „Der Tag, an dem …“ tatsächlich immer als Erstes –, noch vor dem Leitartikel! – und bin mit der Pointentechnik der meist nicht identifizierbaren Autoren sehr zufrieden. Oft mit Lachen, naja, wie sonst? Aber zu bemängeln ist heute die FaktenKenntnis! In einer Zeitung, die verdienstvoll auch durch Wiedergabe der Schach-Weltmeisterschafts-Notationen ist, vom Zweikampf Fischer-Kasparow zu lesen, der ja schon aus Altersgründen nicht möglich war – da zieht es mir doch die Pantoffeln aus! Es war also Spasski. Weiter viel Lust an der Satire wünscht

Dr. Heinz Mudrich, Saarbrücken

MY BERLIN

„Willkommen zur Braunen Woche“ vom 25. September 2004

Sehr geehrter Herr Boyes, herzlichen Dank für Ihren treffenden Artikel! Sie schaffen es immer wieder, uns einen Spiegel vorzuhalten und gleichzeitig die richtige Würze Humor beizumengen.

Theresa Keilhacker, Berlin-Tiergarten

FERNSEHGEBÜHREN

„Markt ist für die anderen“ vom 22. September 2004

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind die besten TV-Sender. Die Privatsender zeigen meistens nur Werbung und ordinäre Filme. Gewalt in diesen Filmen ist eine normale Sache, vor allem in den USA. Die Mehrheit der Deutschen will das nicht. Wir bezahlen die neuen Gebühren ab 2005 gerne.

Friedrich Wilhelm Köppel, Wilkendorf

DEUTSCHQUOTE

„Im Quotendeutschland“ vom 30. September 2004

In unseren DDR-Jugendclubs gab es die Quote 60:40. Das war Anfang der 70er Jahre und ich habe mir damals geschworen, dass mich niemand nie bevormunden soll, was ich hören soll und was nicht. Jetzt höre ich mir „Sitting on the Dock of the Bay“ an, das Udo Lindenberg auf Deutsch gesungen hat. Ich möchte beides nicht missen.

Bernhard Ronstein, Berlin-Friedrichshain

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