Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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ERZÄHL MIR WAS

„Johnnie Walker im Dschungel“ vom 19. Oktober 2004

Ach, hätte man doch jeden Morgen so eine schöne Geschichte. Macht doch eine Serie daraus!

Thomas Knüppel, Berlin-Schöneberg

MINIERMOTTE

„Fegen, schippen, abfahren“ vom 23. Oktober 2004

Schön, dass die Frau Senatorin mit gutem Beispiel vorangeht und Laub harkt. Außerdem hat die BSR die schier unglaublich erscheinende Anzahl von 30 Bediensteten zur Beseitigung befallenen Laubes von 60000 Kastanien bereitgestellt. Jedem mitdenkenden Bürger dürfte die Sinnlosigkeit eines solchen Einsatzes klar sein.

Arno M. Stein Berlin-Frohnau

FUSSBALL-WM

„Freiwillig bei der WM“ vom 1. Oktober 2004

Das Ehrenamt scheint in diesen konjunkturell schwierigen Zeiten wieder an Bedeutung zu gewinnen. Bemerkenswert dabei ist, welche Organisation zu einem Freiwilligendienst aufruft. Nicht die Sozialverbände, angesichts eines immer kürzeren oder vielleicht sogar ganz wegfallenden Wehrdienstes in der Bredouille, wie sie ihren sozialen Dienst erfüllen sollen, oder die klammen Kommunen, denen gerade mit Ein-Euro-Jobbern ausgeholfen wurde, um ihre öffentlichen Aufgaben wahrnehmen zu können. Nein, der Weltverband Fifa sucht für die 12 Standorte, an denen die WM stattfindet, 15000 freiwillige Helfer. Eben diese Organisation, der also das Großereignis WM, übertragen in alle Welt, die größten Einnahmen sichert.

Michael Wiesmaier, München

OPEL

„Sie haben es mit zu verantworten“ vom 21. Oktober 2004

Ein Blick in das Gesetz von 1976 könnte zeigen, dass die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat nicht die Mehrheit und daher auch nur eine begrenzte Mitverantwortung für Krisen und Pleiten haben. Und gerade Opel ist ein Beispiel dafür, dass die Arbeitnehmervertreter frühzeitig eine andere Strategie gefordert haben.

Norbert Gerber, Berlin-Wilmersdorf

TÜRKEI

„Europas Grüne für EU-Beitritt der Türkei“ vom 20. Oktober 2004

Die EU-Erweiterung um zehn neue Mitglieder kommt zwanzig Jahre, die der Türkei dreißig bis fünfzig Jahre zu früh. Die EU wird daran zerbrechen!

Winfried Kraus, Oberhausen

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