Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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WIRTSCHAFT

„Ein Fehler? Die neuen Deutschen“ vom

4. Dezember und „Vielen Dank, Herr Gent“ vom 5. Dezember 2004

Den offenen Brief Ihres Redakteurs Harald Schumann an den Ex-Vodafone-Manager Chris Gent zu den Machenschaften anlässlich der Mannesmann-Übernahme habe ich an Interessierte weitergegeben, die auf die transparente Beschreibung dieses Wirtschafts-Krimis zum Schaden der Mitarbeiter, der Steuerzahler und der Aktionäre begeistert reagierten.

Ebenso bemerkenswert war Schumanns Auseinandersetzung mit fehlender Binnennachfrage in Relation zu sinkenden Löhnen und seine Anmerkungen zu „Gastarbeitern“ im Kinderspiegel. Wenn ich die Kündigung meines Tagesspiegel-Abos rückgängig mache, liegt dies an solchen Beiträgen.

Peter Kreher, Berlin-Kladow

PATRIOTISMUS

„Wahre Liebe eifert nicht“ vom 12. Dezember 2004

Der Artikel von Harald Martenstein hat endlich ein wunderbares Licht in das deutsche Weihnachtswetter gebracht. Sicherlich ist damit noch nicht unbedingt der Stern der Toleranz aufgegangen. Auf jeden Fall sollten die „acht Irrtümer“ von Herrn Martenstein wie die Thesen von Luther an die Türen aller Parteizentralen angeschlagen werden.

Günter Jacob, Generalkonsul a.D., Berlin-Steglitz

Ich möchte nicht mit Nachbarn, gleich welcher Nationalität, zusammenleben, die durch staatliche Gewalt mühsam „in Schach“ gehalten werden müssen,ansonsten aber meine Familie hassen.

Siegbert Hornung, Berlin-Frohnau

HEIMAT

„Heimweh“ vom 12. Dezember 2004

Ihre Seite hat in mir sehr traurige Erinnerungen geweckt, auch ich habe großes Heimweh, doch unsere Heimat ist für immer verloren – das ist noch viel schlimmer. Ich komme aus Schlesien, bin Jahrgang 1917 und ich liebte mein Heimatdörfchen sehr. Ich danke für diesen schönen Anstoß der Gedanken.

Emilie Hübner, Berlin-Moabit

MAHNMAL

„Architektur der Verunsicherung“ vom 13. Dezember 2004

Beim Anblick dieser Betonstelenlandschaft im Herzen Berlins stellt sich bei mir kein Gedanke und Gedenken an ermordete Juden ein. Nur Trauer und Wut um den Missbrauch der Kunst.

Hygo B. Behrens, Berlin-Spandau

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