Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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BVGREFORM

„Sonderurlaub für BVG“ vom 16. Dezember 2004

Dies zeigt, dass nicht nur in der Leitung des Marketingbereiches wenig fähige Kräfte sitzen, sondern dass mit dem Vorstand, der diesen Sonderurlaub nach dem Fahrplan-Chaos genehmigte, auch nicht viel los sein kann. Für die Kunden gibt es weder oder kaum Atlanten mit Streckenplänen oder neue Fahrplanbücher. Augenscheinlich ist die Marketingabteilung überrascht, dass so etwas nachgefragt wird. Der Kunde kann sich ja an der Haltestelle überraschen lassen, ob sein Bus noch fährt, welche Nummer er hat, wohin und wann er fährt. Dem Vorstand und der Marketingabteilung sollte man aus erzieherischen und Marketinggründen evtl. Dienstwagen für einen Monat entziehen und sie zwingen, einen Monat mit der BVG zu fahren.

Peter Eberlein, Berlin-Steglitz

STUDENTEN-REVOLTE

„Dutschke rechts, Springer links“ vom 19. Dezember 2004

Ich bin gegen Straßenumbenennungen im Allgemeinen, weil es für die Anwohner große Schwierigkeiten mit sich bringt; alles muss geändert werden.

Der Name Kochstraße verbindet sich mit dem Zeitungsviertel und sollte nicht gegen den Namen eines Agitators ausgewechselt werden, der seine aufrührerischen Reden in die Studentenmenge schleuderte und auch noch Zustimmung fand. Er hämmerte gegen den Konsumzwang, um dann wieder zur freien Liebe aufzurufen und gegen das Establishment zu argumentieren. Eine Vielzahl von jungen Elite-Menschen wurde davon angezogen. Die Zustände an den Universitäten hätten auch ohne den Feuerkopf Dutschke gelöst werden können. So wurden die Zustände noch schlimmer.

Helga Götzner, Berlin-Spandau

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