Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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MEDIZIN

„Köbeles Kampf“ vom 14. Januar 2005

Ich schäme mich für die 15000 deutschen Ärzte (Kollegen möchte ich sie lieber nicht nennen), die sich vom PfizerKonzern zu einer Unterschrift für den Cholesterin-Senker Sortis haben einspannen lassen.

Prof. Klaus-W. Wenzel, Facharzt für Innere Krankheiten, Berlin-Schlachtensee

DUTSCHKE

„Rudi-Dutschke-Straße: Der Kampf geht weiter“ vom 27. Januar 2005

Was ein Teil der West-Berliner Studenten unter der Leitung von Rudi Dutschke damals durchführte, ist zwar ein Teil deutscher Geschichte, aber nicht würdig, geehrt zu werden.

Ha.-Jo. Helwig-Wilson, Berlin-Tempelhof

PRORA

„Der Koloss von Rügen“ vom 27. Januar 2005

Es erfreut uns Mieter von Prora, dass die Verkaufsentwicklungen in Prora Interesse in der Öffentlichkeit hervorbringen. Die von uns aufgebaute Museumsmeile ist einzigartig in Deutschland, wo funktioniert Kultur und Jugendarbeit ohne Fördermittel? Nun sind unsere Einrichtungen bedroht durch den Verkauf an die Inselbogen GmbH i.G. Wir werden überplant durch eine GmbH, die sich gründet! Voraussetzung für das Umsetzen ihres Konzeptes ist das Weichen

unserer Einrichtungen und die Inanspruchnahme von Fördergeldern in

Millionenhöhe. Die Bundestagsabgeordneten hören uns nicht an. Der Staat, der fordert, Arbeitsplätze mit Eigeninitiative aufzubauen, will uns kaputtmachen.

Solveig Lindow, Geschäftsführerin des One World Camp Prora, Youth Hostel

SPIEGEL

„Der Kommandeur“ vom 22. Januar 2005

„Spiegel“-Chefredakteur Stefan Aust bezeichnet Meinungen, wonach er bei der Wahl von Themen oder der Ausrichtung von Artikeln von „persönlichen Beziehungen und Interessen getrieben“ sei, als „Verschwörungstheorien“. Zum Beleg verweist er darauf, dass einige seiner Freunde schon einmal Gegenstand negativer Berichte gewesen seien. Könnte man diese Veröffentlichungen nicht auch so erklären, dass sie sich beim besten Willen nicht mehr unterbinden ließen?

Könnte die „Reitsport-Connection“ von Herrn Aust zu Airbus-Managern nicht auch die „Spiegel“-Berichterstattung zum Streit um die geplante Landebahn-Verlängerung erklären? Und wie steht es um die objektive Berichterstattung zum Thema „Windenergie“?

Renate Niemann, Varendorf

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