Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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RELIGION

„Das falsche Wort zum Sonntag“

vom 24. April 2005

Herrn Rüttgers Bemerkung, sein Katholizismus sei anderen Religionen überlegen, teile ich zwar nicht, denke aber, dass ein JEDER seine Religion als die den anderen überlegene Religion ansehen sollte.

Nils v.d. Heyde, Hamburg

AUTOTEST

„Via Bildschirm in die Parklücke“

vom 30. April 2005

Was musste ich da im „Mobil-Teil“ sehen? Eine Autobesprechung, die amüsanter, (selbst-) ironischer und nicht aussagekräftiger hätte sein können! Herzlichen Glückwunsch zu dem Entschluss, auch andere „Schreiber“ ranzulassen.

Thomas Krause, Berlin-Heiligensee

WUNDERMITTEL

„In den Blumentopf, nicht in den Hals“

vom 20. April 2005

Die Erforschung von Arznei- und Heilpflanzen aus verschiedenen Kulturkreisen ist einer unserer Forschungsschwerpunkte. Wenn Umckaloabo, wie nach Ansicht des Autors, keinen therapeutischen Nutzen hat, so stellt sich die Frage, warum eine Reihe von Pharmaunternehmen an der Entwicklung und Vermarktung eines „wirkungslosen“ pelargoniumhaltigen Phytopräparates interessiert ist. Mit diesem Artikel diskreditiert der Autor ein rationales pflanzliches Arzneimittel und die Phytotherapie. Richtig ist eines: Der genaue Wirkmechanismus ist bisher noch nicht bekannt. Für den Patienten zählt aber der Therapie-Erfolg, über den er selbst urteilen kann.

Prof. Dr. H. Kolodziej, Freie Universität Berlin, Institut für Pharmazie/Pharmazeutische Biologie

PARTEIEN IN KIEL

„Wie peinlich“ vom 28. April 2005

Die führenden Politiker in Schleswig-Holstein sollten sich wegen ihrer Machtgier schämen. Eine Neuwahl wäre die einzig richtige Entscheidung gewesen. Aber, wenn es um die Macht geht, wird das Volk nicht gern gefragt. Es reicht wohl, wenn alle vier Jahre eine Wahl zähneknirschend von den Parteien erduldet werden muss! Um das Wohl der Demokratie kümmert sich keiner. Hauptsache man gefährdet seine Karriere nicht. Dieses Verhalten ist sehr gefährlich für das Land. In der Vergangenheit wurden Bauern manchmal verpflichtet, ihr Vieh über bestimmte Äcker zu treiben, da der Mist für den Boden sehr gut ist. Politiker mögen das Volk als Stimmvieh betrachten, aber sie müssen endlich einsehen, dass der Mist vom Stimmvieh auch gut für’s Land ist.

Philip Kuntz, Berlin-Lichterfelde

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