Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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PALATSCHINKE(N)

„Von Tisch zu Tisch“

vom 1. Mai 2005

In der Gastrokritik ist dem geschätzten Herrn Matthies ein Fehler unterlaufen, der den Österreicher mindestens so sehr schmerzt wie ein verunglücktes Wiener Schnitzel: „Der Palatschinken“. Es heißt korrekt „Die Palatschinke“, der meist verwendete Plural (weil kaum ein Mensch nur eine Palatschinke isst): „die Palatschinken“. Mit einem „Schinken“ hat die Palatschinke nichts zu tun.

Prof. Dr. Wilfried Rott, Berlin-Dahlem

TAGESSPIEGEL

Ich bin seit zirka dreißig Jahren treue Leserin Ihrer Zeitung und möchte Ihnen mal ein Kompliment machen. Der neue veränderte Aufbau und Inhalt der Zeitung gefallen mir sehr gut, dabei neben den aktuellen Informationen insbesondere die interessanten Sonderbeilagen, wie zum Beispiel die Fahrradtouren oder Ähnliches, die Gesundheitsseite, Wissen und Forschen, die ausführlichen Berichte der Dritten Seite, die Nachrufe am Freitag usw., aber ganz besonders freue ich mich täglich auf die Karikatur auf der Meinungsseite und den Schmunzelbericht auf der Titelseite „Der Tag, an dem…“. Diesen köstlichen Kommentar schneide ich oft aus und reiche ihn in meinem Kollegenkreis herum. Bitte weiter so!

Irene Einhäupl, Berlin-Wedding

TIERGARTEN

„Sieht doch gepflegt aus“

vom 8. Mai 2005

Langgraswiesen! Langgraswiesen mitten in der Stadt, blühend, danach duftendes Heu – das wäre ein Hauch von Welt. Aber Berlin ist ein Dorf, ein Provinzdorf. Da darf es nur kurzgefressene Gänsewiesen auf dem Tiergartenanger geben.

Friedwerd Messow, Weinheim

BERLINER RUNDFUNK

„Der Redakteur, der aus Moskau kam“ vom 4./5. Mai 2005

Die Schilder vor dem Rundfunkhaus im englischen Sektor sollten nicht zum Hören der Westsender auffordern. Sie warnten Ostbesucher vor dem Betreten des Hauses in der Masurenallee. Leider hatten immer wieder Ostzonen- bzw. DDR-Bewohner dort vorgesprochen, in der Annahme, dies sei der Rias Berlin. Sie sollen dann mitunter verhaftet und in den Osten verschleppt worden sein. Für den Rias Berlin musste man damals nicht werben.

Klaus Graefen, Berlin-Lichtenrade

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