Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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NEUWAHLEN

„Der Tag, an dem Gerhard Schröder geholfen wird“ vom 25. August 2005

In Ihrem Artikel hat der Verfasser sich so viel witzig Ironisches und Originelles einfallen lassen, dass die Lektüre beim Frühstück den Tag mit guter Laune beginnen lassen. Dieser Versuch, die Absicht Gottes bei der Kanzlerwahl zu erforschen, gepaart mit Ausflügen in das Alte Testament und Hinweisen auf weitere Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zur Wahlhilfe für Gerhard Schröder ist ein wirklich erfrischender Beitrag zum Thema Neuwahlen. Selbst die auch am Frühstückstisch umher schwirrenden Stechmücken können die Freude an diesem Artikel nicht schmälern, zumal der Leser endlich die tiefere Bedeutung von Mücken als bereits angelaufene Be– strafungsmaßnahme erkennt.

Eva-Maria Kraetzer, Berlin-Charlottenburg

ATOMKRAFT

„Riss + Risiko“ vom 14. August 2005

Dem Tagesspiegel sei Dank für den kritischen Artikel über die „Alltagsprobleme“ mit ihren Risiken in Atomkraftwerken. Der laxe Umgang mit der gefährlichen Strahlung ist erschreckend und verantwortungslos.

Dr. med. Barbara Hövener, BerlinCharlottenburg

KANUSPORT

„Der Gondoliere von Leipzig" vom 25. August 2005

Gratulation zu diesem angenehmen Artikel. Eine interessante Geschichte wurde da den Lesern erzählt. In kurzen, klaren Sätzen, wie ich sie mir viel, viel öfter beim Tagesspiegel wünsche. Kompliment an den Autor Frank Bachner.

Andreas Jansen, Berlin-Schöneberg

HOLOCAUST-MAHNMAL

„Im Alltag angekommen“ vom 19. August Als Nichtjüdin, die zur Zeit der Judenvernichtung der Nazis noch ein Kind war, kann ich die Einstellung des Herrn Broder und anderer zur Bewertung des Holocaust-Mahnmals nicht teilen. Ich trage schwer an der Schuld, die wir im Namen Hitlers auf uns geladen haben, und könnte weder mit einer „Wurst“ in der Hand noch hüpfend oder mich sonnend auf den Stelen diesen Ort des Gedenkens begehen. Dazu gibt es gegenüber im Tiergarten genug Möglichkeiten.

Warum müssen wir immer von einem Extrem ins andere fallen? Will man so unserer Jugend Geschichte beibringen? Ist das auch im Sinne von Frau Rosh? Warum der Aufwand an diesem Ort, wenn er so „bedeutungslos“ geredet wird?

Helga Elling, Berlin-Tempelhof

LOHNFORTZAHLUNG

„Wirtschaft will Lohnfortzahlung einschränken“ vom 27. August 2005

Während der Arbeitnehmer seine Arbeitskraft wiederherstellt, soll er kein Geld mehr bekommen. Bleibt ihm nur, entweder krank zur Arbeit zu gehen, Lebensmittel zu klauen oder sich bei der Suppenküche anzustellen.

Hans Gram, Berlin-Grunewald

BAHN AG

„Bahn wird zu Weihnachten wieder teurer“ vom 25. August 2005

Die Preiserhöhung der Deutschen Bahn zum 11. Dezember 2005 ist die dritte Erhöhung innerhalb von eineinhalb Jahren. Mit dieser Preispolitik verliert die Bahn Stammkunden und wird es schwer haben, neue Kunden zu gewinnen.

Albert Alten, Wernigerode

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