Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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KATASTROPHENHILFE

„Gott fährt Fahrrad“ vom 6. September 2005

Wenn der Tagesspiegel nun langsam wieder beginnt, Meinungen zuzulassen, die abseits des Mainstreams liegen, fängt das Lesen desselben wieder an, Spaß zu machen. Endlich ein Beitrag, der dem unerträglichen und unsachlichen Antiamerikanismus, den man heute an jeder Straßenecke zu hören bekommt, etwas entgegensetzt.

Jörg Meese/ Annette Kießling,

Glienicke

Karl-Eduard von Schnitzler hätte sein ruhmreiches Sowjetland nicht klassenpunktfester verteidigen können. Einäugiger Amerikanismus als Antwort auf unreflektierten Antiamerikanismus?

Dr. Werner Strube, Berlin-Mitte

VERKEHRSLENKUNG

„Berliner sehen rot: Planer haben Ampeln nicht im Griff“ vom 7. September 2005

Endlich mal ein Artikel, der die Arbeit der „Verkehrslenker“ aufs Korn nimmt. Das Problem sind nicht nur die „technischen Probleme“, sondern ist vielmehr die „gnadenlose Verampelung“ des Verkehrs. Warum werden beispielsweise die „grünen Pfeile“ durch Ampeln ersetzt, auch dann, wenn sie keinen Unfallschwerpunkt darstellen? Warum werden in „ampelgetakteten“ Straßen wie z. B. dem Kaiserdamm einmündende Nebenstraßen ebenfalls durch Ampeln geregelt, auch wenn die Straße nicht überquert werden, sondern nur rechts abgebogen werden kann? Wer kontrolliert, wenn eine Ampel aufgestellt wird, ob diese sinnvoll den Verkehr regelt oder nicht eher den Verkehrsfluss hemmt?

Hans-Dieter Hoch, Berlin-

Charlottenburg

KUNDENSERVICE

„Lufthansa verweigert Kunden Schlichtung“ vom 5. September und „Hilfe im Streitfall“ vom 18. Juli 2005

Vor einigen Wochen wurde im Zug mein per Internet erworbenes Sommerspezialticket vom Schaffner der Deutschen Bahn nicht anerkannt. Ich war gezwungen, im Zug für knapp 100 Euro Zusatzfahrscheine zu kaufen. Auf meine schriftliche Beschwerde hin weigerte sich die Bahn AG, mir davon etwas zurückzuerstatten.

Zur gleichen Zeit las ich auf Ihrer Verbraucherseite Ihren Artikel über die Schlichtungsstelle Mobilität. Mit deren Hilfe wurden mir jetzt anstandslos siebzig Euro zurückerstattet.

Ich hoffe, dass der Tagesspiegel weiterhin auf derartige Organisationen aufmerksam macht und deren Arbeit damit unterstützt.

Jan Richter, Berlin-Alt-Treptow

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