Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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FETTING

„New York im Idyll – Rainer Fetting bei Deschler“ vom 17. September 2005

Gratulation zu der hervorragenden Analyse einer wichtigen Ausstellung. Bernhard Schulz hat den Stellenwert von Rainer Fettings gegenwärtigem Schaffen auf den Punkt gebracht!

Der Tagesspiegel ist der restlichen Kunstkritikwelt hier um Längen voraus.

Alfred Guidolin, München

STREIFENWAGEN

„Polizei wechselt zu VW: Die BMW waren zu schnell“ vom 20. September 2005

Wenn der Polizei-Sprecher behauptet, die BMW waren bisher zu schnell, werde ich, sollte ich mal einen Unfall bauen oder bei Rot über die Ampel fahren, den Kollegen auch sagen, mein Auto wäre einfach zu schnell gewesen. Ich dachte bisher immer, der Fahrer ist weitgehend für die Geschwindigkeit eines Autos verantwortlich! Wenn die Streifenpolizisten das Fahrzeug nicht angemessen fahren können, sind sie ja vielleicht zum Führen desselben gar nicht geeignet? Dass bei den BMW-Kombis der Kofferraum zu klein und der Benzinverbrauch zu hoch ist, steht übrigens in jedem Automagazin.

Jörn Reichel, Berlin-Mitte

KRAFTSTOFFE

„Biodiesel, Pflanzenöl, Erdgas – welche Alternativen sich lohnen“ vom 3. September 2005

In Sydney zum Beispiel fahren alle Taxis mit Gas und Benzin. Hinten quer im Kofferraum ist eine Gasflasche eingebaut. Der Kofferraum ist etwas kleiner dadurch, aber wenn das für Taxis reicht, dann reicht es auch privat.

Ulrich Peisker, Berlin-Buckow

60 JAHRE TAGESSPIEGEL

„Rückschau aus Lesersicht“ vom 20. September 2005

Als ich die Ausstellung in den Potsdamer-Platz-Arkaden besuchte, war ich erfreut, dass hier zwei Fotos von mir von der anderen Seite der Barrikade im Kalten Krieg aufgenommen wurden. Das zeigte mir wieder einmal die parteipolitische Unabhängigkeit und Objektivität dieser Zeitung, die ich seit ihrer Erstausgabe oft lesen konnte. Ich hatte zu DDR-Zeiten als Archivar mit „Westpresse“ zu tun. Die von mir kopierten Fernsehprogramme des Tagesspiegels waren bei meinen Kollegen sehr beliebt, wenn auch dem MfS der Grund für die Notiz „bei seinen Kolleginnen ist er sehr beliebt“ verschlossen blieb.

Gerhard Rosenberg, Berlin-Karow

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