Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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STADTANSICHTEN

„Berliner Seitenblicke“

unter www.tagesspiegel.de

Lieber Tagesspiegel, ich wollte mich herzlich bedanken für die Online-Fotostrecke „Berliner Seitenblicke“, die mir mehr als ein Stück Heimat geworden ist, hier in der englischen Ferne.

Anna Siebert, Southampton/

Hampshire, Großbritannien

STADTSCHLOSS

„Ein Schloss aus dem Katalog“

vom 1. November 2005

Egal, was Herr von Boddien meint: Was für Dresden die Frauenkirche, das ist für Berlin nie und nimmer das Stadtschloss. Dem Projekt fehlt etwas ganz Elementares: die „Seele“.

Martin Erlenmaier,

Berlin-Prenzlauer Berg

MORDFALL METZLER

„Erfolg für Kindesmörder Gäfgen:

Berliner Richter unter Druck“

vom 1. November 2005

Ich habe den Leserbrief von Herrn Richter Ohlsen seinerzeit im Tagesspiegel gelesen und habe ihm voll zugestimmt. Ich kann auch heute noch keine „Nähe zu der Diktion nationalsozialistischer Propaganda“ erkennen. In der Nazizeit wurden unbescholtene deutsche Bürger ihrer Herkunft und Religion wegen als „Unmenschen oder Nicht-Menschen“ bezeichnet. Ich sehe da keine Nähe zu einem intelligenten Mann, der plant, ein 11-jähriges Kind zu entführen, um aus Habgier Geld zu erpressen. Wenn ein Gericht ein Urteil „im Namen des Volkes“ gegen Herrn Ohlsen fällen sollte, so ist das jedenfalls nicht in meinem Namen und sicherlich noch unzähliger anderer Mütter und Väter.

Gertraud Henrion, Berlin-Steglitz

US-RICHTER

„Oberster Rechter“ vom 1. November 2005

Es stimmt nicht, dass die „mutmaßliche Haltung zur Abtreibung...in den USA als emotionaler Lackmustest“ gilt. Es geht vielmehr darum, ob in den USA das jetzige Recht auf Abtreibung bestehen bleiben soll. Dieses Recht ist nach der Entscheidung des Obersten Gerichts (Roe gegen Wade, 1973) in der US-Verfassung verankert. Die Frage ist also nicht, wie der von Bush nominierte Richter Samuel Alito zur Abtreibung steht, sondern ob er dieses Recht aus der Verfassung entfernen möchte. Es ist auch nicht korrekt, die ehemalige Richterin Sandra Day O’Conner als „liberal“ zu bezeichnen, erst recht nicht im amerikanischen Sinn des Wortes. O’Conner galt immer als konservativ und scheint jetzt manchen als liberal, weil sie keine christliche Fundamentalistin ist.

Ann Wertheimer, Berlin-Zehlendorf

TAGESSPIEGEL

„Das Chat-Lexikon – die wichtigsten Begriffe“ vom 4. November 2005

Klasse, dass Ihr das mal abdruckt, hab ich mir gleich aus dem Internet runtergeladen.

Frank Turba, Seeburg

Ich bin Leser des Tagesspiegels seit sechzig Jahren, bin aber auch ab und zu den Konkurrenzblättern nicht abgeneigt. Ich möchte hiermit der Sport-Redaktion einmal Dank sagen für die fachlich korrekte und sachlich bemerkenswerte Arbeit. Die Leitartikel und Reportagen sind niemals „laut“, sind selten unangenehm provozierend – sie sind einfach eine abwechslungsreiche Lektüre.

Ich freue mich jeden Tag auf „meinen“ Tagesspiegel.

Fritz E. Kohlmetz, Berlin-Wittenau

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