Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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TAGESSPIEGEL

„Kritik der Wirtschaft – Schluss mit Wahlkampf“ vom 16. November 2005

Dieser heutige Kommentar, von Alfons Frese, das ist mein Tagesspiegel!

Aus diesem Grunde möchte ich meine Kündigung vom 9.11.2005 zurückziehen! Meine Kundennummer ist 4073004422.

Danke, Herr Frese, und weiter so!

Selten habe ich in den letzten Wochen einen so überzeugten Kommentar gelesen, der dem Tagesspiegel würdig ist.

Winfried Hochgrebe, Berlin-Spandau

Ich besuche täglich im Internet Ihre Zeitung. Mir gefällt es sehr gut, dass die Schlagzeilen sofort mit Uhrzeit und Inhalt auf einen Blick zu sehen sind.

Heidemarie F. C. Grünheid,

Berlin-Malchow

AMTSSCHIMMEL

„Aktenstau in den Sozialämtern“

vom 18. November 2005

In diesem Artikel heißt es, auch „Grünen-Finanzexperte Oliver Schruoffeneger fordert, die Verfahren zu vereinfachen. Man sieht auf Anhieb, in welchen Fällen man Geld zurückholen kann“.

Es gibt Beispiele behördlicher Überreaktion. Als Sozialarbeiter habe ich eine Klientin betreut, Aufwand: 230 Tage zu 16,37 Euro = 3765,10 Euro. Dieser Tage erhielt ich ein Schreiben des Sozialamts, dass eine Überzahlung von 1,63 Euro festgestellt worden sei. Leicht nachzuvollziehen, dass der Aufwand für dieses Schreiben und Ausgleich der „Forderung“ etwa 16,30 Euro beträgt, das 10-fache. Die Akte bleibt selbstverständlich geöffnet und trägt zum Bearbeitungsstau bei.

Georg v. Boroviczeny,

Berlin-Zehlendorf

VERKEHRSSCHILDER

„Der Tag, an dem die Räder stillstehen“ vom 15. November 2005

Sehr geehrte Redakteure des Tagesspiegels, Sie berichten über den Unsinn von den vielen überflüssigen Verkehrsschildern.

Mir ist ebenfalls ein Verkehrsschild aufgefallen, das ich für völlig überflüssig halte.

Es handelt sich um das Schild „Radfahrer absteigen“. Dieses Schild ergibt keinen Sinn, solange es nicht das Schild „Radfahrer wieder aufsteigen“ gibt. Wenn es ein vergleichbares Verkehrsschild für Autofahrer geben würde, dann müsste dieses „Autofahrer aussteigen“ heißen.

Völlig unabhängig davon, dass dieses Schild sowieso von niemandem beachtet wird, gehört es weder zu den Verbots- noch zu den Gebotsschildern.

Dirk Pfannschmidt, Dallgow-Döberitz

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