Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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UNIVERSITÄTEN

„Akademische Kindergärten“, vom 29. Dezember 2005

Sicherlich liegt bei deutschen Universitäten einiges im Argen, aber eine pauschale Diffamierung als „akademische Kindergärten“ haben sie nicht verdient! Der Autor scheint einen Konflikt mit „seinem“ Universitätspräsidenten an falscher Stelle auszutragen. Ich kenne Herrn von Figura nicht, aber ein schneller Blick in einschlägige Literaturdatenbanken zeigt eine Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln mit seinem Namen. Universitäten leben von ihrer Vielfalt und einer gewissen Breite (nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern) und von einer Balance der unterschiedlichen Fachbereiche. Für die Zukunft wünsche ich mir (wieder) scharfsinnige und konstruktive „Positionen“.

Peter Braesicke, Cambridge (England)

POLITIKER-SPRECH

„Der Worte sind genug gewechselt ...“ vom 2. Januar 2006

Es war überfällig, was Robert Leicht da zum Strom der regierenden Worte geschrieben hat. Ja, es war eine Wohltat für Bürger mit gleichermaßen gepeinigtem Sprachgefühl. Das musste endlich einmal den Politikern gesagt werden, gegen die kein Phrasen-Abzug hilft. Und auch den anderen, denen im wabernden Weltmeister-Wahn. Danke und weiter so in diesem Leichtssinne.

Heinz Mudrich, Saarbrücken

SATIRE

„Ganz Berlin zieht an die Alster“ vom 31. Dezember 2005 / 1. Januar 2006

Solches vorzubuchstabieren, ist meines Erachtens nicht humorig. Die Berliner sollten besser die Kritik an ihrer Stadt ernst nehmen. Sich überlegen, ob sich die politische Spitze bewusst ist, dass in diese Stadt weder Marlene Dietrich noch Albert Einstein zurückkehren würden. Ich als Bürger dieser Stadt schreie nach einer Vereinigung mit dem Bundesland Brandenburg, um hier nach 2006 eine Mannschaft herzubekommen, die über Berlin hinaus gefordert ist, so dass sie es mit der Konkurrenz im föderalen Deutschland aufnehmen möchte.

Jürgen Spiegel, Berlin-Neukölln

ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT

„Studers Tempomat“ vom 31. Dezember 2005 / 1. Januar 2006

Mein Dank für diesen spannenden Bericht über einen außergewöhnlichen Menschen. Der originell formulierte Text bereitet großes Lesevergnügen.

Christa Kuttnik,

Berlin-Charlottenburg

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