Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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VOGELGRIPPE

Haarsträubend, diese Bilder von eingetüteten und dann lebendigen Leibes vergrabenen Enten, Gänsen, Hühnern. Man möchte polemisch fragen: Wird das wohl in Europa auch so gehandhabt? Jetzt traue ich mich zuzugeben: Ich habe die Tierschutzpartei gewählt.

Almuth Wietholtz, Oxford (England)

BOLIVIEN

„Ein Bauer macht Staat“ vom 6. Januar 2006

Zum demokratischen Verständnis gehört eine gewisse Fairness. Die Tatsache, dass Evo Morales im Jahre 2002 beinahe 700 000 Dollar Wahlkampfgeld an die Wahlkommission zurückgab, muss hoffnungsvoll stimmen.

Maria Eugenia Chavez Banzer,

Düsseldorf

BEILAGE

„Immowelt“ Nr.1 vom 8. Januar 2006

Die neugestaltete Immowelt gefällt mir gut. Sie hat nur einen entscheidenden Schönheitsfehler: Es macht wenig Sinn, bei der Lage die Postleitzahl des Maklers anzugeben. Gerade bei den berlinweiten Rubriken bringt das nichts. Wem ist schon egal, ob er in Hakenfelde, Kladow oder Müggelheim ein Grundstück erwirbt?

Susanna Wells, Eichwalde

Gut gemeint, die Makler und Verkäufer ihre Objekte mit Fotos nach einheitlichen Kategorien vorstellen zu lassen. Wie sind die vielen Objekte in Dachau und Bochum-Wattenscheid in den Rubriken Berliner Bezirke zu erklären?

Holger Matthiessen,

Berlin-Prenzlauer Berg

AKADEMIE DER KÜNSTE

Republik der schiefen Ebenen“ vom 8. Januar 2006

Herzlichen Glückwunsch für diesen erfrischenden Artikel. Amüsant und interessant. Sie haben mich neugierig gemacht. Lang ist es her, da waren wir mal am Hanseatenweg. Einfach herrlich. Danke. Der Sonntag fing mit der „Dritten Seite“ gut an.

Klaus Marckhoff, Berlin-Lichterfelde

MÄSSIGUNG

„Unter Zugzwang“ vom 9. Januar 2006

Zeit ist Geld – ich weiß. Aber ich möchte, dass wir wieder etwas mehr Zeit haben – um zum Beispiel mal auf einen verspäteten Zug zu warten. Wir werden noch ganz irre, wenn wir alles einklagen. Oder sind wir es bereits?

Eva-Maria Beier, Berlin-Tegel

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