Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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SATTELSCHWEINE

„Schwein muss man haben“

vom 15. Januar 2006

In der Beschreibung der Rasse schreibt der Autor, dass das Sattelschwein unter anderem aus Restbeständen des Schwäbisch-Hällischen Schweins gezüchtet wurde, das heute ausgestorben ist. Wie heißt es doch so schön: Totgesagte leben länger. Einige Bauern hatten das Schwäbisch-Hällische Schwein weiterhin zur Selbstversorgung gehalten. Daraus entwickelte sich die Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die als Selbstvermarkter darauf achtet, dass diese Rasse natürlich gehalten wird.

Peter Koch, Kernen im Remstal

Viele Leser fragten an, wo man das Deutsche Sattelschwein kosten kann: In Reinickendorf auf der Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10, Tel. 417 203 05. Tsp

RUSSLANDPOLITIK

„Wieder nüchtern werden“

vom 15. Januar 2006

Mit großem Interesse habe ich ihren sehr kenntnisreichen Artikel über das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland seit Peter dem Großen gelesen. Leider ist Ihrem Autor an einer Stelle eine kleine Ungenauigkeit unterlaufen, die Sie im Interesse der historischen Korrektheit richtig stellen sollten: Den Vertrag von Rapallo zwischen der Weimarer Republik und der Sowjetunion hat auf deutscher Seite nicht Gustav Stresemann abgeschlossen, sondern der damalige Außenminister Walter Rathenau, und zwar am 16. April 1922 – zwei Monate bevor er (nicht zuletzt wegen dieses Vertragsschlusses) am 24. Juni 1922 von rechtsradikalen, antisemitischen Tätern ermordet wurde.

Bernd-Robert Balmes,

Berlin-Wilmersdorf

KU’DAMM-BÜHNEN

„Für die Ku’damm-Theater könnte es ein Happyend geben“ vom 15. Januar 2006

Warum schaltet man nicht den Denkmalschutz ein? Schließlich war der ursprüngliche Architekt, Oscar Kaufmann, Partner von Max Reinhardt und das nicht nur am Kurfürstendamm. Die „Komödie“ errichtete Kaufmann für Reinhardt 1924, das „Theater am Kurfürstendamm“ 1928.

Dr. Ingvelde Geleng, Berliner Theaterkritikerin seit 1948, Berlin-Zehlendorf

OLYMPIASTADION

„Riefenstahls Rinne“ vom 16. Januar 2006

Mit dem Ikonoskop hatte Frau Riefenstahl wohl nichts zu tun. Das war ja keine Filmkamera, sondern eine elektronische Fernsehkamera.

Ralf Drescher, Berlin-Lichtenberg

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