Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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STROMPREISE

„Unter Spannung“

vom 1. Februar 2006

Vattenfall-Vertriebsvorstand Cramer begründet die Preiserhöhung mit massiv erhöhten Preisen beim Stromeinkauf an der Leipziger Strombörse. Er erwähnt nicht, dass Vattenfall und die anderen drei Gebietsmonopolisten zugleich die größten Stromerzeuger und -verkäufer an dieser Strombörse sind. Was Vattenfall als Stromvertreiber beim Einkauf an der Börse jetzt mehr bezahlen muss, nimmt Vattenfall auf der anderen Seite als Stromerzeuger und Verkäufer an der Börse wieder ein. Der höhere Einkaufspreis wird an den Endverbraucher weitergereicht, den Gewinn durch den höheren Verkaufspreis behält Vattenfall aber für sich. Diese Trickserei in Hütchenspielermanier hat wenig mit Marktwirtschaft zu tun.

Markus Kaczor, Hamburg

FÜRST PÜCKLER

„Das Jahr des Krebses“

vom 16. Januar 2006

Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag bezüglich des 850. Stadtjubiläums von Cottbus gelesen. Es werden interessante Details der Stadtgeschichte erläutert und auch einige wichtige Personen werden vorgestellt. Eine habe ich jedoch vermisst: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871). Obwohl nicht in Cottbus geboren, verlegt er nach dem Verkauf Muskaus 1845/46 seinen Wohnsitz nach Branitz bei Cottbus. In der Folge legt er hier einen der bedeutensten Landschaftsparks Deutschlands an. Auch die spätere Entwicklung des Stadtgrüns bis hin zu der von Ihnen beschriebenen Bundesgartenschau im Jahre 1995 wäre ohne das Wirken Pücklers undenkbar.

Andreas Pahl, Stiftung

Fürst-Pückler-Museum Park und

Schloss Branitz, Cottbus

GLATTEIS

„Brüchig und rutschig“

vom 31. Januar 2006

Sie haben zu Recht die Zustände auf Berliner Nebenstraßen angeprangert. Sie sind seit Dezember im unpassierbaren Zustand.

Wiltrud Weber, Berlin-Dahlem

ANGLIZISMEN

„Und was mache ich jetzt?“

vom 29. Januar 2006

Über den Artikel habe ich mich gefreut, greift er doch eine Unsitte auf, die in weiten Kreisen unserer Gesellschaft fast zelebriert wird. Es ist der beklagenswerte Umstand, das Deutsch derart mit Anglizismen durchsetzt gesprochen wird, dass eine eindeutige Verständigung oft nicht mehr möglich ist.

Torsten Hilse (SPD), MdA, Berlin

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