Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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KANZLERIN

„Vom Leitwolf zum Pudel?“

vom 7. Februar 2006

Habt doch ein wenig Geduld! Die ersten 100 Tage der Angela Merkel sind noch längst nicht vorbei. By the way: Nicht an den außenpolitischen Erfolgen oder Misserfolgen wird sie gemessen werden. Nur an der Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Nils v. d. Heyde, Hamburg

DEUTSCHLAND

„Wettbewerb statt Klassenkampf“

vom 4. Februar 2006.

Die Rolle der neuen Privat-Uni ESMT sollte nüchterner betrachtet werden. Denn in der Regel wandern die Absolventen jener Kaderschmieden nach ihrem Studium ins Ausland ab. Und dies nützt der hiesigen Volkswirtschaft verhältnismäßig wenig. Das zentrale Problem des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist auch nicht der Mangel an Managern. Es ist die allgemeine Akademikerquote, die weit unter dem europäischen Durchschnitt liegt.

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

FISCHE

„Warum überleben Fische unter dem Eis?“ vom 8. Februar 2006

Ein verhängnisvoller Ratschlag für die Fische im Gartenteich.Thomas de Padova empfiehlt, man solle „bei Dauerfrost ein Loch ins Eis hauen“. Dies kann aber dazu führen, dass die dabei entstehenden Druckwellen in dem relativ kleinen Teich die Schwimmblasen oder den Gleichgewichtssinn der Fische schädigen und damit deren Tod wahrscheinlicher herbeiführen, als in Ruhe ein Abtauen des Eises abzuwarten. Vorbeugung ist hier besser, man sollte durch Eisfreihalter von vornherein das komplette Zufrieren verhindern.

Ulrich Jansing, Berlin-Nikolassee

KRÄUTER

„Einer im Tee“ vom 31. Januar 2006

Hier wird auf unverschämte Weise Versucht sich an der Natur zu bereichern. Demnächst muss ich dann wohl auch noch meine Küchenkräuter in der Apotheke kaufen. Die Naturheilmittel sind ja schon seit Jahrhunderten in Gebrauch und haben auch ohne den Schutz des Gesundheitsministeriums ihre Wirkung nicht verloren.

Volker Schalthoff, Berlin-Wilmersdorf

FUSSBALL

„Restauration beim DFB“ vom 9. Februar 2006

Während Klinsmann möglichst viele Folgen zur Chancenerhöhung anstrebt, begrenzt der DFB sein Handeln auf sein vorhandenes Intrumentarium. Aber: Die Meriten von gestern sind die Irrtümer von morgen.

Meinhard Gärtner, Berlin-Friedenau

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