Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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VOGELGRIPPE

„Die Vogelgrippe kommt: Sollen Katzen

ins Haus und Hunde an die Leine?“

vom 5. März 2005

Etwas irritiert war ich schon bei der Fragestellung im Pro & Contra, ob bei Vogelgrippe die Katzen zu Hause bleiben sollen. Angesichts der tödlichen Bedrohung von Mensch und Getier durch das Virus, verbietet sich jegliche Diskussion darum, neben Geflügel auch Katzen, zu deren Lieblingsspeise nun eben mal auch Vögel gehören, in gefährdeten Gebieten frei herumlaufen zu lassen.

Bernhard H. Behrens, Berlin-Spandau

ATOMKRAFT

„SPD kämpft für Atomausstieg – gegen die CDU“ vom 6. März 2006

Ist es „unideologisch und vernünftig“, auf eine Technologie zu setzen, die so risikobehaftet, teuer und so wenig zukunftssicher ist? Ein Viertel des in deutschen AKWs verfeuerten Urans kommt aus Russland, und wir haben doch beim russischen Gas erlebt, wie damit Politik gemacht wird. Energie sparen und umweltfreundliche Produktion sind meiner Ansicht nach die einzigen Alternativen.

Gerhard Hagemeier, Berlin-Wedding

RAUCHEN

„Rauchen verboten?“ vom 5. März 2006

Das Interview spiegelt wunderbar die Halbherzigkeit und Naivität dieser und der letzten Bundesregierung wider. Statt im Nichtraucherschutz Nägel mit Köpfen zu machen, wartet man Jahre ab, welches Ergebnis bei der Selbstverpflichtung der Restaurants herauskommt,um dann schließlich kaum vor 2010 den Gesetzentwurf zum Schutze der Nichtraucher zu präsentieren. Warum wurde die Idee, Raucher stärker zu Krankenkassenbeiträgen heranzuziehen, nicht weiterverfolgt? Ähnlich lahm und gleichgültig verhält sich die Regierung zum Beispiel auch bei der Verpflichtung zu Rußfiltern gegen Dieselabgase.

Wolfgang Patz, Berlin-Buckow

ANTI-NAZI-KONZERT

„Man sollte vor der NPD nicht einknicken“ vom 10. März 2006

Ein derart eklatanter Mangel an Zivilcourage und Demokratieverständnis sollte den Landrat zurücktreten lassen. Sich selbst und allen Demokraten in Halberstadt hat er einen Bärendienst erwiesen, der sich in Zukunft vielleicht zu einem großen Problem entwickeln kann. Vor feixenden Braunen einzuknicken – mit einer fadenscheinigen "Begründung" – ist das Gegenteil von aufrecht.

Angelika Oden, Berlin-Lichterfelde

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