Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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STEUERN

„Die Wahrheit wird bewusst verschleiert“ vom 30. April 2006

Hier gibt Herr Professor Kirchhof (der „Professor aus Heidelberg“) die Probleme unseres Steuer- und Abgabensystems so einfach wieder, dass es für jeden verständlich ist. Unsere Politiker tun aber das Gegenteil mit anhaltend weiterer Verkomplizierung! Können oder wollen sie nicht verstehen? Entweder haben sie nicht den Verstand oder nicht den Willen, das Richtige zu tun: vor allen weiteren unnötigen Gesetzen und Bestimmungen das (Steuer-)system zu vereinfachen! Auf jeden Fall sind die Geschicke unseres Landes bei ihnen in den falschen Händen (die Nichtwähler haben doch Recht)!

Passt zu unserer aktuellen Regierungsform nicht der Begriff Abzockerstaat bzw. Fiskalkleptokratie?!

Gert Hirschmann, Berlin-Zehlendorf

QUALIFIKATION

„In bester Gesellschaft“

vom 30. April 2006

Der Artikel spricht mir aus der Seele. In Deutschland kann man qualifiziert sein, mehrere Berufsausbildungen haben aber man darf eines nicht: älter werden und krank. Dann nutzen noch so gute Qualifikationen nichts. Jetzt kommt die Bundesregierung mit „herausragenden neuen Thesen“, wir müssen den Druck auf die arbeitslosen Männer und Frauen verstärken, damit sie Jobs annehmen. Welche Jobs?

Marion Manneck, Essen

HYMNE

„Der Tag an dem … Korkma, sönmez und so weiter“ vom 4. Mai 2006

Wenn Sie die finnische Nationalhymne zitieren, müssten Sie im Sinne eines grundsätzlichen Integrationswillens allüberall auch für den schwedischen Volksteil die offizielle schwedische Fassung erwähnen: „Vårt land, vårt land vårt forsterland“ in der ersten Zeile und „Än vara fädees jord“ in der letzten Zeile, die Sie in Ihrem finnischen Zitat weggelassen haben.

Bevor wir uns aber an das Türkische heranwagen, sollten wir doch zuallererst die Landeshymne unserer dänischen Minderheit beachten, die sehr idyllisch ist: „Der eret yndigt Land …“ (Es liegt ein lieblich Land) oder wir bevorzugen die dänische Königshymne, die mit mehr „Action“ ausgestattet ist: „…Sein Schwert traf wie des Hammers Last, bis Helm und Haupt des Goten barst …“, immerhin eine kulturelle Nähe zu Uhlands Schwabenstreich, dieser jedoch unzumutbar für unsere türkischen Mitbürger, die wir ja vollständig integrieren wollen.

Gerhard Völker,

Berlin-Frohnau

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