Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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RADELN

„Was machen wir heute?“

vom 9. Mai 2006

Ich habe mich neulich sehr über den Beitrag gefreut, in dem die Autorin beschreibt dass sie konsequent auf der Straße radelt und nicht die maroden Radwege benutzt. Leider hat es sich noch nicht bis zu allen Autofahrern herumgesprochen, dass es keine Benutzungspflicht mehr für Radwege gibt. Ich bin heute vier (!) Mal von Autofahrern beschimpft und angehupt worden, weil ich auf der Straße gefahren bin. Wenn nun der Senat dazu aufruft, dass mehr Leute zur WM radfahren sollen, dann sollte man den Autofahrern die neuen Regeln noch mal erläutern.

PS: Ich bin 58 Jahre alt und keine Radlerin die rote Ampeln übersieht oder im Dunkeln ohne Licht Rad fährt!

Sabine Schröder-Schaupp,

Berlin-Nikolassee

RECHTE

„Mensch Affe“ vom 4. Mai 2006

Welch großartiger Vorschlag, Primaten das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit zugestehen zu wollen. Sie führen keine Kriege, beuten niemanden aus und zerstören nicht unsere Umwelt. Vielleicht werden sie einmal die Überlebenden des Planeten sein, während wir uns längst aus Neid, Habgier und Maßlosigkeit vernichtet haben.

Christiane Neuhaus, Berlin-Zehlendorf

FLIEGEN

„Baustopp für Schönefeld aufgehoben“ vom 29. April 2006

Die bestmögliche Nutzung des Flughafengeländes bestände doch darin, Tempelhof einfach weiterzubetreiben. Es ist doch eine Schande, dass dieser renommierte und attraktive City-Airport aus dem Stadtbild getilgt werden soll. Wir müssen an solchen Orten der Tradition und der Geschichte Berlins festhalten, wenn unsere Stadt nicht langfristig zu einem seelenlosen Moloch werden soll.

Stefan Bunes, Berlin-Spandau

EUROPA

„Merkel sucht neue Idee für Europa“

vom 12. Mai 2006

Die Bundeskanzlerin fordert eine neue EU. Wie jene konkret auszusehen habe, dazu fällt ihr nichts ein. Das ist – mit Verlaub gesagt – zu wenig für eine Person, die den Anspruch hegt, die größte Volkswirtschaft des Kontinents zu regieren. Wer im Übrigen für ein bürgernahes Europa plädiert, der muss auch die demokratische Kraft besitzen, seine Bevölkerung über die Einigungsverträge abstimmen zu lassen.

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

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