Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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PEANUTS

„Bitte aufs Kleingeld achten“

vom 15. Mai 2006

Das ist ja wieder typisch für die aktuelle deutsche Politik: Was sind schon eine Milliarde Euro? Peanuts – wie wir im Ackermann-Zeitalter lernen mussten. Also lieber ungeprüft ein Konzept vom Tisch fegen. Man könnte ja aus Versehen Steuergelder sparen. Und das wollen wir doch alle nicht, oder?

Jörg Nickl, Berlin-Oberschöneweide

ENDSPIELTAG

„Zur Laune der Nation“ vom 14. Mai 2006

Die Vorfreude ist riesengroß: Nur noch 42 Tage, und der Spuk ist vorbei. Artikel über Fußball stehen dann wieder ausschließlich im Sportteil, man wird wieder fernsehen können ohne Klinsmann und Beckenbauer. O. k. , vielleicht werden die Herren dann noch einige Tage benötigen, um zu erklären, warum die WM nun doch ein Flop war, aber dann: Wir warten wieder zwei Jahre auf das EM-Ende. Ach ja: Ich war einmal Fußballfan, richtig mit Stadionbesuchen und so. Schön war’s, als Fußball noch ein Spiel war …

Michael Kreienbrink, Hasbergen

AUSWANDERN

„Hirsi Ali verlässt Holland“

vom 16. Mai 2006

Europas Verlust ist Amerikas Gewinn!

Stefan Samse, Berlin-Lichterfelde

RASER

„Streit um höhere Strafen für Raser“

vom 22. Mai 2006

Die empörten Aufschreie gegenüber der Bußgeldverschärfung für Raser, Drängler und alkoholisierte Autofahrer sind mir unbegreiflich. Ich fühle mich in diesem Fall als Autofahrer keineswegs „als Melkkuh der Nation“. Wer nicht rast, nicht drängelt und nüchtern bleibt, hat doch nicht das Geringste zu befürchten – außer eben jene Raser, Drängler und Alkoholisierten, die die große Mehrheit der Besonnenen ohne Not gefährden.

Hartmut Walsdorff, Berlin-Lankwitz

KONGO

„So ein Einsatz hat viele Spieler“

vom 20. Mai 2006

Wenn es im Kongo Probleme gibt, die durch die Anwesenheit einer internationalen Truppe gelöst werden sollen, dann sollten dafür nur die Länder Soldaten schicken, die dem Kongo Waffen verkauft haben.

Jürgen Schulz, Buchholz

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