Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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AUSGRENZUNG

„Verlorene Welt“ vom 31. Mai 2006

Ausgrenzung scheint in den letzten 25 Jahren ein wesentlicher Zug unserer Gesellschaft geworden zu sein. Dabei ist leider ist auch festzustellen, dass zu den Wortführern auch so genannte Volksvertreter gehören. Sind unsere Behörden da, wo die Konten voller, die Kragen weißer, die Wohnungen wärmer und die Kühlschränke gefüllter sind, auch so rigide in ihrem Verhalten und mit ihren Kontrollen? Wir alle kennen die Antwort. Sie ist beschämend und beunruhigend.

Sybille Uken, Berlin-Wilmersdorf

VERBINDUNG

„Die Bundesregierung setzt sich zwischen alle Stühle“ vom 29. Mai 2006

Der Finanzwissenschaftler Peffekoven wendet sich gegen die Pendlerpauschale und vertritt die Meinung, die Wahl des Wohnortes sei eine private Entscheidung. Derartiges kann sich nur ein lebenslänglicher Professor erlauben und so dicht wie möglich an sein Institut ziehen. Dem normalen Arbeitnehmer hingegen wird pausenlos und ständige Mobilität gepredigt! Ab welchem Arbeitsverhältnis kann/darf/gar muss man denn einen Umzug wagen? Wir anderen hoffen inzwischen, dass der Regierung in ihrer Geldnot nicht noch einfällt, die Fahrten vom und zum Arbeitsplatz mit einer Vergnügungssteuer zu belegen.

Dr. Michael Meissner,

Berlin-Lichterfelde

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