Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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„Schändlich, mickrig, gerupft“ vom 14. Juli Die neuerdings verwendeten „vandalismusresistenteren“ farbigen Emailleplatten mögen auf bestimmten Stationen ihre gestalterische Berechtigung haben. Wenn diese jedoch auf historischen Bahnhöfen wie jetzt am Rüdesheimer Platz zum Einsatz kommen, ist die Respektlosigkeit des Bauherrn vor der sonstigen Bausubstanz nicht mehr zu toppen. Zumal im Übrigen die Restaurierung dieser Station recht aufwändig und angemessen betrieben wird. Hier hätte ich mir ein Eingreifen des Landeskonservators gewünscht.

Thomas Fischer, Berlin-Schöneberg

„Durchschnittsgehalt klettert auf 40 646 Euro“ vom 15. Juli

In Ihrem Artikel sprechen Sie mal wieder von den „neuen Bundesländern“. Wie lange sollen diese eigentlich noch neu sein, nach fast 17 Jahren Wiedervereinigung? Wenn es gebildeten Redakteuren nicht gelingt, diese kleinen versteckten Spaltereien zwischen den westlichen und östlichen Bundesländern zu unterlassen, wie soll es dann erst im „gemeinen“ Volk funktionieren ?

Isabelle (Ost) und

Dirk (West) Hüsecken, Falkensee

„Was machen wir heute?“ vom 20. Juli

Ihre kleine Story hat mir sehr gefallen. Tatsächlich greifen Kühe aus unerfindlichen Gründen manchmal Menschen an. Zum Glück nicht so oft wie Kampfhunde. Leider muss ich Ihren furchtbaren Verdacht in Bezug auf den Schlachtensee erhärten … Dort leben metergroße (und größere) Riesenwelse. Ab und zu ist ein gefangener im Aquarium zu sehen. Anwohner haben mir bestätigt, dass diese Raubfische bei Dunkelheit schon manchmal kleine Hunde weggeschnappt haben, die am Uferrand im Wasser planschten. Man sollte deshalb kleine Hunde bei späten Spaziergängen an der Leine führen. Badende haben nichts zu befürchten, da die Raubfische nur nachts in der Stille nach oben kommen. Viel Spaß beim Biertrinken in der Alten Fischerhütte !

Bernd Heller, Berlin-Schlachtensee

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