Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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RUBRIKEN

„Auf Deutsch gesagt“

vom 30. Juli 2006

Ich möchte Frau Grunert ein Kompliment für ihre Kolumne machen, meine Lieblingsrubrik neben den Nachrufen. Sie bringt die Dinge einfach immer auf den Punkt – genau, humorvoll und ohne billige Effekte, die auf Publikumserfolg schielen. Das Lesen macht großen Spaß und man lernt immer wieder dabei, vor allem, dass man den Menschen (besonders Politikern) aufmerksam zuhören sollte. Frau Grunert kann nicht pingelig genug sein – weiter so!

Wunderbar übrigens auch das Foto der Autorin, dieser Blick über die Schulter passt so wunderbar zur Geisteshaltung, die in den Texten durchschimmert: wachsam, kritisch und sehr eigen.

Franka Platz, Leipzig

EFFEKTIVITÄT I

„Was wollen sie uns damit sagen?“

vom 1. August 2006

Nun lächeln sie wieder! Über Nacht sind alle Bäume mit den Konterfeis der Politiker, geschmückt, die uns mit irgendwelchen vagen Slogans von der Effektivität ihrer Partei überzeugen möchten. Obwohl von Seiten der Statistik bekannt ist, dass höchstens zwei Prozent unentschlossener Wähler zu gewinnen sind, werden hier bei jeder Wahl riesige Summen ausgegeben. Warum alsio dieser Aufwand? Könnte dieses Geld nicht besser verwebndet werden? Eine Parttei, die das für Plakatwerbung vorgesehene Geld für Kinder, Familie, Jugenarbeit und Ähnliches ausgibt, würde viele Wähler mehr überzeugen.

Ursula Skrczypczek,

Berlin-Zehlendorf

EFFEKTIVITÄT II

„Vermitteln macht Arbeit“

vom 29. Juli 2006

Bis zu vier Stunden Arbeitsaufwand kann ein „exotisches Instrument zur Förderung Arbeitsloser“ kosten. Dieses Ergebnis einer Analyse der BA erlaubt den Rückschluss, dass der normale Arbeitslose wohl mit zwischen einer halben und einer Stunde Arbeitsaufwand abgefertigt wird. Was Wunder, wenn die Vermittlungsquoten nicht überzeugend sind.

Elmar Szelies, Berlin-Heiligensee

NAHOST

„Deutschland ist im Wort“

vom 2. August 2006

Ein fantastischer Leitartikel! Sie sprechen mir aus der Seele.

— Joachim Kaßing, Berlin-Tempelhof

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