Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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ZUKUNFT I

„Großflughafen ohne Giganten“

vom 19. August 2006

Früher war Berlin eine Weltstadt, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Da dauert es 15 Jahre bevor man so weit ist, sich auf einen „neuen“ Flughafen zu einigen und dann werden wesentliche moderne Standards ignoriert. Bei einem Aufwand von circa zwei Milliarden Euro Baukosten ist man nicht in der Lage auch nur eine Anlegestelle für den neuen, europäischen Supervogel A 380 zu erstellen. Mit der Begründung, Berlin sei zu unbedeutend für solch ein Flugzeug. Ich glaube, ganz „Wessiland“ und vor allem München lacht über diesen Schildbürgerstreich. Vom restlichen Europa und den USA (Boeing die natürlich davon profitieren) ganz zu schweigen.

Ich glaube diese Entscheidung sollten sich die Verantwortlichen nochmals überlegen.

Bernd v. Loeben, Taufkirchen

ZUKUNFT II

„Von der Türkei in die Gesetzeslücke“ vom 8. August 2006

Der § 8 BAföG ermöglicht es, sehr viele Auszubildende zu fördern, auch wenn sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Die von Ihnen zitierte Begründung gibt nur einen kleinen Teil dieses Paragrafen wider. Leider ist es aber zunehmend schwieriger, junge Ausländer, deren Eltern nicht in Deutschland leben, zu fördern. Es ist daher gut, dass mit Ihrem Artikel endlich einmal öffentlich gemacht wird, dass einige Gesetze nicht aufeinander abgestimmt sind und dass es als Ergebnis eine Gruppe von jungen Zuwanderern gibt, die sehen müssen, wie sie ohne Ausbildung weiterkommen.

Das hilft nun weder den jungen Menschen noch der Gesellschaft; eine Änderung setzt leider eine Korrektur der bestehenden Vorschriften voraus.

Kurt Niedtner, Berlin-Mariendorf

ERBE I

„Angst vor der Freiheit“

vom 15. August 2006

Dem Artikel kann ich nur zustimmen. Der eingeschlagene wirtschaftspolitische Kurs des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder war richtig und beginnt jetzt zu greifen. Gerade die SPD sollte das wissen und versuchen, diesen Weg weiterzugehen. Steuer- und Beitragserhöhungen werden den Wirtschaftsaufschwung zunichtemachen.

Axel Heyn, Berlin-Lankwitz

ERBE II

Zur Diskussion um den Eingangsbereich der Museumsinsel

Vor das preußische Weltkulturerbe gehören überhaupt keine zusätzlichen Eingangsgebäude und Massenversammlungsräume.

Monika Maciejewski, Berlin-Grunewald

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