Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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AUSSAGEN I

Zum Interwiew mit Natascha Kampusch vom 7. September 2006

Was die junge Frau von sich gibt, klingt nicht nur schrill, sondern auch manipuliert. Manipuliert von Ihren sogenannten Betreuern, Therapeuten, und nicht zuletzt von den Medien, die ihr sicher viel Geld überweisen werden.

Oder ist es normal, wenn sie zum Beispiel sagt, dass ihr schon nach Stunden der Entführung bewusst gewesen sei, dass ihrem Entführer etwas fehle? Und das im Alter von zehn Jahren.

Erio Alexander Tsuchiya,

Berlin-Dahlem

AUSSAGEN II

„Berlin vor der Wahl – Die Prüfsteine“ vom 5. September 2006

Ist in irgendeinem der früher staatlichen Betriebe durch die Privatisierung für den Bürger eine Verbesserung eingetreten? Das Gegenteil ist festzustellen: Wasser- und Energielieferungen wurden teurer, Mieten steigen an – diese Liste kann fortgeführt werden. Ich werde fassungslos, wenn ich zum Beispiel Martin Lindners Argumentation zur Veräußerung der Immobilien folge: Sofern die Mieter die dadurch steigenden Mieten nicht mehr zahlen können, dann könnte der Staat mit Wohngeld aushelfen.

Toll: Gewinne werden privatisiert – Verluste sozialisiert. Kostet ja nix …

Ulla Rohlapp,

Berlin-Zehlendorf

AUSSAGEN III

„Leute“ vom 5. September 2006

Ich wär’s zufrieden, wenn EINE Frau öfter einfach mal den Mund halten würde, nämlich Eva Herman.

Andrea Krug, Berlin-Kreuzberg

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