Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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GLAUBE

„Liebes Christkind“ von Alexander S. Kekulé vom 20. Dezember

Auch wenn ich „Krebsgene“ von „monoklonalen Antikörpern“ kaum zu unterscheiden vermag, teile ich die drei Wünsche des Autors. Nur der letzte Absatz irritiert mich: Es ist weder „natürlich“ noch zwingend, dass ein Naturwissenschaftler „überzeugter Atheist“ ist, gibt es doch zahlreiche Wissenschaftler, die forschen und glauben.

Ralf Nordhauß, Berlin-Friedenau

FERNVERKEHR

„Hauptbahnhof – Bahn droht neue Klage“ vom 16. Dezember

Unverständlich, dass Herr Mehdorn einen so hervorragenden Architekten wie Herrn von Gerkan brüskiert, statt sich bei Ihm in aller Form zu entschuldigen. Der Berliner Hauptbahnhof ist ein Meilenstein moderner Architekturgeschichte und wird noch in 100 Jahren bewundert werden.

Unter dem verkürzten Geschichtsbewusstsein des obersten Bundesbahnbediensteten mit schlechten Umgangsformen leidet jetzt schon die ganze Nation, und viele europäische Gäste werden, wenn sie unter dem verkürzten Glasdach den Zug verlassen, beim Ausstieg im Regen stehen, ganz zu schweigen vom gestörten ästhetischen Empfinden bei Betrachten des Gesamtkunstwerkes von außen. Die Bahn wäre gut beraten, dem Richterspruch zu folgen und das Deckengewölbe im Untergeschoss in der geplanten Fassung zu verwandeln, damit „Licht“ werde und das großartige Werk Herrn von Gerkans im vollen Glanz zur Freude der Menschen erstrahlen kann.

Dr. Charles Woyth, Berlin-Wittenau

NAHVERKEHR

„Auf der Entlastungsstraße wachsen jetzt Sträucher“ vom 15. Dezember

Ich war froh zu hören, dass die wieder begrünte Entlastungsstraße eingeweiht wurde. Umso größer war meine Enttäuschung, als ich am Abend des 19. Dezember dort entlangradelte und feststellen musste, dass der gepflasterte Weg noch nicht vollständig begeh- oder befahrbar ist! Warum wurde die Entlastungsstraße denn offiziell eingeweiht und damit als fertig definiert, wenn das gar nicht der Fall ist? Der Abschnitt auf Höhe der Tiergartentunnelausfahrt am Kemperplatz ist noch nicht fertig gepflastert. Vielleicht sollten die Politiker das nächste Mal erst dann offiziell einweihen, wenn die Baumaßnahmen auch wirklich abgeschlossen sind, dann kann es nicht peinlich werden.

Lena Magiera, Berlin-Charlottenburg

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