Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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JUGEND

„Wachstum ist möglich“

von Antje Sirleschtov vom 16. Februar

DerKommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Bildung kommt mehr als nur dem Einzelnen zu Gute. Die Investition dient dem Allgemeinwohl in Form eines besseren Wachstums. Eine Erkenntnis, mit der die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch armen skandinavischen Staaten zu den reichsten Regionen Europas aufstiegen.

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

BERLIN

Zur Entlassung von

Justizstaatssekretär Flügge

Mich empört die überfallartige Entlassung von Justizstaatssekretär Flügge. Flügge ist ein profunder Kenner der Berliner Justizszene. Er hat in diesem Bereich wesentliche Reformen bewirkt und genießt weit über Berlin hinaus zu Recht höchstes Ansehen. Was die Justizsenatorin veranlasst haben kann, sich dieses Fachmannes zu entledigen, kann man nur mutmaßen. Frau von der Aue wird sich fragen lassen müssen, wie verschwenderisch Berlin mit einem Talent, wie es Flügge darstellt, umgeht.

Hanns Kirchner, Kleinmachnow

BERLINER JUGEND

„Das Risiko mit der Jugend“

von Stefan Tillmann vom 15. Februar

Nach der Ankündigung des Wechsels von Ashkan Dejagah zum VfL Wolfsburg erkennt der Autor Schwächen in Herthas Jugendkonzept und warnt vor dem „Risiko mit der Jugend“. Das Urteil wird begründet mit einer Bilanz, bei der die jährlichen Investitionen in die Jugendarbeit ins Verhältnis gesetzt werden zur Zahl der Talente, die den Schritt in die Profimannschaft schaffen. Doch: Sind solche Beurteilungsmaßstäbe wirklich angemessen? Ich bin der Meinung, dass ein Bundesligist in einer Stadt wie Berlin mit ihrer einzigartigen Dichte von Fußballvereinen allein schon aufgrund dieses Potenzials eine Verpflichtung zu ambitioniertester Nachwuchsförderung hat. Wo denn sonst, wenn nicht in Berlin, soll die so oft geforderte Jugendarbeit engagiert umgesetzt werden?

Joachim Ochel, Berlin-Charlottenburg

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