Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

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KLIMA I

„Höhere Steuern für Dreckschleudern“ vom 19. Februar

Endlich sind wir so weit. Minister Tiefensee kann dem umweltbewussten Steuerbürger unter dem Beifall der Autoindustrie erklären, dass sich Autofahrer, die spätestens nach 4 Jahren einen Neuwagen kaufen, umweltbewusster verhalten als diejenigen, die ihre alte Kiste 20 Jahre oder länger fahren. Wer weiß den noch, dass Neuwagen gar nicht umweltverträglich an Bäumen wachsen?

Wolfgang Schmidt,

Berlin-Frohnau

JUSTIZ

„Auskunft verweigert“ von Sybille Tönnies vom 21. Februar

„Drei Tote und 18 Mörder – so könnte der Krimi heißen, der gerade läuft.“ Die Toten sind Buback, Ponto und Schleyer. Meines Wissens haben die 18 Mörder nicht nur diese drei, sondern eine Anzahl weiterer Personen getötet, die als Fahrer, Leibwächter u. a. tätig waren. Warum zählen solche nicht prominenten Personen für Frau Tönnies nicht?

Ich möchte den Tätern auch keine „Ganovenehre“ zusprechen. Sie waren nicht Ganoven, sondern ideologische Überzeugungstäter.

Es ist für mich immer noch unverständlich, warum die bei den Tätern anhaltend blockierten Zungen mit einer vorzeitigen Haftentlassung auf Bewährung oder Begnadigung quittiert werden können.

Dr. Rudolf Neutze,

Berlin-Grunewald

KLIMA II

„Dick und doof“ von

Adelheid Müller-Lissner vom 21. Februar

Aus ökologischen Gründen will Australien die normalen Glühbirnen abschaffen. Gleichzeitig wird festgestellt, dass (vereinfacht ausgedrückt) TV-Konsum dick und doof macht, zu diversen gesundheitlichen Problemen führt, verbunden mit erheblichen Kosten für das Gesundheitswesen. Dann wäre es doch nur konsequent das Fernsehen abzuschaffen. Wie viele Terawatt an elektrischer Leistung da gespart werden könnten. Milliarden Fernsehgeräte weltweit würden nicht mehr gebraucht, Sendemasten müssten nicht mehr betrieben werden, Fernsehstudios müssten nicht mehr arbeiten … Gut, evtl. zur allgemeinen Information eine halbstündige Nachrichtensendung jeden Tag und weitere 30 Minuten eine Ratgeber-Sendung, die zu gesundem Essen und mehr Bewegung aufruft. Das sollte es dann aber auch schon gewesen sein. Dafür braucht man einen Sender weltweit und ein Synchronstudio, mehr nicht.

Olaf Ströhle,

Berlin-Kreuzberg

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