Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

WELTSTADT BERLIN

„G 16 auf Gleis 3“ vom 11. Juni

Die Situation im S-Bahnhof des Flughafens Schönefeld spottet tatsächlich jeder Beschreibung, vielen Dank, Moritz Rinke, dass Sie dieses Thema angesprochen haben! Jedes Mal, wenn ich wieder in Schönefeld lande, bin ich neu erstaunt, wie hartnäckig sich dieser Zustand hält. Man kann es mit dem besten Willen nicht verstehen. Für Berlin-Gäste ist es eine Zumutung und beschämend für die Hauptstadt. Peinlich!!!

Inga Franz, Berlin-Schöneberg

JUSTIZ

„Banker zweigte Millionen für bedürftige Kunden ab: Haftstrafe“ vom 15. Juni

Ein Lehrstück über unsere Justiz: Hartz und andere korrupte Manager erhalten Bewährung, dieser Mann muss in den Knast. Sofortige Freiheit für ihn!

Klaus Klingler, Berlin-Schöneberg

INTERNET

„Privates Surfen kann den Job kosten“

vom 1. Juni

Es geht um das Recht, ob Arbeitnehmer am Arbeitsplatz privat im Internet surfen oder E-Mails verschicken dürfen. Wenn z. B. die Deutsche Rentenversicherung Bund – wie gemeldet – ihren Mitarbeitern grundsätzlich verbietet, privat im Internet zu surfen, wird sie sicher wissen warum. Bei der Berliner Senatsverwaltung für Inneres hingegen meint ihr Sprecher laut Tagesspiegel: „Solange jemand seine Arbeit ordentlich macht, ist es nicht relevant, ob er mal im Internet surft oder nach E-Mails schaut.“ Was heißt hier „mal“. Wer kontrolliert das „mal“? Es liegt der Verdacht nahe, dass die Mitarbeiter dienstlich nicht so ganz ausgelastet sind. Das wäre sicher mal eine Untersuchung wert.

Gerhard Pfautsch, Berlin-Nikolassee

2. JUNI

„Mein 2. Juni 1967“ von Tilman Fichter vom 31. Mai

In seinem Artikel legt mir Herr Fichter Zitate in den Mund, die ich nie abgegeben habe und die auch vom Sachverhalt her jeder Grundlage entbehren. Nun könnte man nach 40 Jahren die Sache als Unfug abtun und auf sich beruhen lassen. Dann besteht aber die Gefahr, dass falsche Behauptungen zur neuen Wahrheit werden.

Hans Kaiser, Leitender Kriminaldirektor a.D., Berlin-Wilmersdorf

LOB

Überschriften im Tagesspiegel

Ich muss einmal Lob los werden: Seit einiger Zeit beobachte ich amüsante Überschriften zu den Artikeln, die ihren Zweck perfekt erfüllen – sie verführen zum Lesen des Artikels. Mein Favorit zurzeit ist „Schloss. Schwan. Sein“. Ich weiß nicht, ob die Redaktionskonferenz sich die Überschriften einfallen lässt oder ein spezieller Redakteur, in jedem Fall: Weiter so!

Dr. Wolf Garber, Berlin-Gatow

SCHLOSSPLATZ

Bau des Humboldt-Forums

Sicher, es gibt wichtigere Themen und Herausforderungen. Dennoch freue ich mich, dass es nun mit dem Bau des Humboldt-Forums in Berlin bald los geht.

Martin Wendt, Hamburg

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