Leserbriefe : KURZ & BÜNDIG

GESCHICHTE I

„Wir sind Dino“ von Bas Kast vom 13. Juli

Über diesen Artikel bin ich begeistert! Er trifft den Nagel auf den Kopf, was nottut, damit der Mensch die Erde und die darauf befindliche Natur nicht vollends zerstört, indem er endlich begreift, dass er selbst zu allererst Natur ist. Wenn er die Natur weiter wie bisher eher zerstört als sie zu erhalten, dann zerstört er sich selbst.

Wir brauchen die Natur; die Natur braucht uns nicht.Was ich sehr begrüßen würde, wenn dieser Text an den Schulen zur Pflicht würde, um das Bewusstsein in Hinblick auf die Natur zu weiten. Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen des Naturkundemuseums sich ihrer Aufgabe bewusst sind und die Kinder und Jugendlichen mit weitgeöffneten Türen zu sich einladen.

Wolfgang J. Graeser,

Berlin-Charlottenburg

GESCHICHTE II

„Ein spät berufener Held der Deutschen – Stauffenbergs Attentat auf Hitler war eine moralische Befreiung.“ von Ekkehard Klausa vom 15. Juli

Von wegen „Fanal gegen die Gewaltherrschaft" für die Welt. Ach wäre es doch so gewesen! Tatsächlich scheint der deutsche Widerstand gegen Hitler lediglich das Feindbild der Alliierten in seiner Eindeutigkeit gefährdet zu haben und deshalb unerwünscht gewesen zu sein. Fest weist in seiner Hitler-Biografie darauf hin, daß die Alliierten noch Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg aus diesem Grunde Bücher über den deutschen Widerstand verboten haben. Für Churchill ließen sich die Ereignisse des 20. Juli 1944 vor dem Unterhaus wie folgt zusammenfassen: „The highest personalities of the German Reich are murdering one another .“

Dr. Peter Krahé, Berlin-Zehlendorf

STRAFRECHT

Zum Fall des 13-jährigen Adnan F.

Wenn es für die Behörden keine Handhabe gibt, einen solchen mehrfach aufgefallenen jugendlichen Straftäter wegzusperren, dann müssen die entsprechenden Gesetze schleunigst geändert werden!

Klaus Junge, Berlin-Neukölln

VÖLKERRECHT

Zum Streit Großbritanniens mit Russland um die Auslieferung des mutmaßlichen

Polonium-Mörders Andrej Lugowoi

Wie würden sich die Briten wohl verhalten, wenn Moskau die Auslieferung eines britischen Staatsbürgers fordern würde, um ihn vor ein russisches Gericht zu stellen?

Gerhard Müller,

Berlin-Charlottenburg

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben