Leserbriefe : Kurzmeldungen

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Betrifft: „Altglas muss warten - Abholung nur alle vier Wochen“ vom 8. August 2002

Für zwei Wochen habe ich die überquellenden Glasbehälter ertragen, weil die Entsorgungsfirma Alba ihre Abholung „optimiert" und den Rhythmus auf vier Wochen ausgedehnt hat. Ich haben auch die vielen Tüten mit leeren Flaschen und Gläsern im Kellerdurchgang ertragen. Doch nach den gegebenen Erklärungen von Alba habe ich mich entschieden. Dank des großen Engagements der Bürger bei der Mülltrennung sind die normalen Mülltonnen bei uns meist halb leer, wenn sie für viel Geld abgeholt werden. Dieser Raum wird künftig nicht mehr verschenkt. Denn nun landet dort all das Glas, das die Glasentsorger nicht mehr abholen - und damit dazu beitragen, dass ein gut eingespieltes System ganz schnell wieder kaputt gemacht wird. Ich lasse mich von keinem Entsorger zwingen, im Dreck zu leben, weil er seinen Aufgaben nicht nachkommt.

Ansgar Daniel, Berlin-Schöneberg

Sehr geehrter Herr Daniel, hinter unserer haushaltsnahen Glasentsorgung in Berlin steht ein ausgeklügeltes wie bewährtes Logistik-System. Schon Anfang der siebziger Jahre hat Alba begonnen, die Erfassung von Wertstoffen direkt vor der Haustür der Berliner zu etablieren. Dies nur vorab.

Seit Jahren ist die erfasste Menge an Altglas stark rückläufig. Unter der Prämisse eines ökologisch sinnvollen und ökonomisch vertretbaren Handelns muss die Logistik bei der Glasentsorgung umgestellt werden. Dies läuft dort, wo Alba in Berlin für die Glasentsorgung zuständig ist, seit einem halben Jahr nahezu reibungslos. Wo nötig, wurden und werden deutlich größere Behälter aufgestellt, damit im vierwöchigen Abhol-Rhythmus die Tonnen nicht überquellen.

Die Bewohner haben davon zumeist überhaupt nichts bemerkt, eher im Positiven. Denn: Weniger Schwerlastverkehr bedeutet auch eine verminderte Behinderung im Straßenland und weniger Lärmbelästigung. Auf Grund interner Tourenumstellungen ist es in den letzen Wochen bedauerlicherweise jedoch in Einzelfällen zu Komplikationen gekommen, von denen auch Sie offenbar betroffen waren. Dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz persönlich und bei allen anderen Bewohnern im n von Alba entschuldigen.

All unseren Kunden stellen wir dort, wo es nötig ist, größere Glasbehälter bereit. Dort, wo dies auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, bleiben wir selbstverständlich beim vierzehntägigen Turnus.

Für Sie bedeutet das, dass wir uns die Situation in Ihrer Straße genau angeschaut und entschieden haben, bei einer vierzehntägigen Abholung der Glastonnen zu bleiben. Damit ist sicher gestellt, dass auch in Zukunft der Rohstoff Altglas problemlos dorthin kommen kann, wo er hingehört: in die Alba-Glastonne.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Eric Schweitzer, Vorstand Alba AG

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