Leserbriefe : Lehrer müssen ersetzbar bleiben

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„Verzweifelt gesucht – aber keine Lehrerin gefunden“ vom 2. August 2005

Die Mutter beschreibt ihre Bemühungen, ihren Kindern die Klassenlehrerin über die dritte Klasse hinaus zu erhalten. Sie sollte ihre Aktivitäten mehr pädagogischen Grundsatzfragen widmen und hinterfragen, ob der Wechsel einer Bezugsperson nach drei Jahren gemeinsamer Grundschulzeit nicht angemessener ist, als sich der Wirklichkeit zu verschließen. Die Verfasserin wird den Lehrern unserer Stadt nicht gerecht, wenn sie davon ausgeht, dass die Klassenlehrerin ihrer Kinder als Einzige besondere Arbeit leistet und nicht ersetzbar ist. Es kann einer Lehrerin schon zugemutet werden, dort eingesetzt zu werden, wo sie aus übergeordneten Gesichtspunkten für die Kinder der Schulanfangsphase dringender benötigt wird, als es sich die Mutter wünscht.

Konrad Rieks, Kleinmachnow

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