Leserbriefe : Leibesvisitationen für Schlosspark-Besucher

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Betrifft: „Wieder Scherben im Schlosspark“ vom 17. Juli 2003

Mussten erst Vandalen zeigen, welche Gefahren im Schlosspark Charlottenburg lauern? Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten setzt zwar ganz deutlich patrouillierendes Wachpersonal ein. Aber was sollen die Wachen tun? Solange ihre Hunde noch Maulkörbe tragen und an der Leine gehen müssen, solange sie unbewaffnet die Übeltäter nicht dingfest machen und ihrer gerechten Strafe zuführen können, besteht kaum noch Hoffnung. Deshalb muss mehr, viel mehr getan werden. Warum sollte man den Zaun, wenn auch nur ein bisschen, nicht elektrisch aufladen? Solche Zäune sind doch zumindest schon, wie wir alle wissen, ein probates Mittel, um Kühe auf der Weide zu halten. Und warum werden die Besucher des Schlossparks an den Eingängen keiner Leibesvisitation unterzogen? So, wie wir das von Flughäfen oder Fußballstadien her kennen. Wie lange müssen wir uns noch unsicher fühlen und Angst haben? Das macht doch keinen Spaß mehr. Wer soll sich da noch im Schlosspark erholen können?

Uwe Pankalla, BerlinCharlottenburg

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