Leserbriefe : Mehr Jugendschutz fürs Internet

Zum Interview mit Lutz Hachmeister vom 29. August

Leicht könnte Herr Hachmeister durch aufmerksame Lektüre des aktuellen Berichts der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), der unter www.kjm-online.de abrufbar ist, erfahren, wie sie sich – nach seinen Worten – „die Zeit vertreibt“.

Eine wesentliche Verbesserung des Jugendschutzes im globalen Medium Internet kann natürlich grundsätzlich nur durch die Entwicklung internationaler Standards und die Selbstbeschränkung von Anbietern erreicht werden. Daher liegt das Augenmerk der KJM auch auf der internationalen Präsentation des Modells der regulierten Selbstregulierung, der Sensibilisierung von Anbietern für Jugendschutzfragen, der Diskussion für Selbstverpflichtungen der Anbieter, der Etablierung von technischen Schutzmaßnahmen sowie der Förderung kindgerechter Internetseiten. Hierfür setzen sich die KJM und jugendschutz.net ein.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring

Vorsitzender der Kommission für

Jugendmedienschutz (KJM), München

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