Leserbriefe : Mit der Tram stimmt etwas nicht

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„Haltesignale für die Tram“ vom 30. September 2004

Sind die Straßenbahnen wirklich die teuersten Verkehrsmittel im Netz der BVG? Warum hat sie dann die unter chronischem Geldmangel leidende DDR seinerzeit nicht nur gehegt, sondern auch noch ausgebaut? Warum gibt es Städte im In und Ausland, die nach der Abschaffung der Tram reumütig zu ihr zurückgekehrt sind? Warum zahlte man früher bei der BVG zeitweise für den Busfahrschein mehr als fürs Trambillett? Irgendetwas stimmt da doch nicht. Hat man denn berücksichtigt, dass die Straßenbahn ein umweltfreundliches und effizientes Verkehrsmittel ist? Das noch effizienter sein könnte, wenn man ihm durch intelligente Ampelschaltungen den Vorrang gäbe?

Klaus Pegler, Berlin-Frohnau

„Haltesignale für die Tram“ vom 30. September 2004

Schon jahrelang versuche ich den Verantwortlichen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG sowie des Senats klarzumachen, dass Straßenbahnen nicht mehr aktuell sind und in vielen Städten nur noch als Touristenattraktionen angesehen werden.

Hier aber werden die Millionen für den Neubau dieser eisenschweren, schienengebundenen und deswegen unflexiblen postindustriellen Eisenklumpen ausgegeben. Als Alternativen wären umweltfreundliche Oberleitungsbusse (O-Busse) angesagt, die auch von dem im Artikel angegebenen Unternehmen oder anderen in Deutschland produzierenden Betrieben hergestellt werden können.

Helga Götzner, Berlin-Spandau

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