Leserbriefe : Mit großer Macht

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Zu Wladimir Putins Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz zur Rolle der USA

Russland wird wieder zur Weltgefahr. Nicht nur die eigene Aufrüstung sondern die Waffenlieferungen an die Schurkenstaaten wie den Iran und keinerlei Truppeneinsatz für die Friedenserhaltung machen sie zur Gefahr für den Weltfrieden. Diesem Land können wir nicht trauen und wir dürfen uns von diesem Land nicht abhängig machen.

Jürgen Schulz, Buchholz

Mag sein, dass sich Putin und seine Methoden nicht allzu sehr von denen des George Walker Bush unterscheiden. Dies ändert aber nichts daran, dass er bei seiner Rede die Wahrheit gesagt hat. Putin ist wahrlich kein Vorbild in Sachen Demokratie, in diesem Fall hat er aber zu Recht darauf hingewiesen, dass dieser amerikanische Präsident eine rücksichtslose Großmachtpolitik betreibt, die in der Geschichte durchaus nicht ohne Beispiel ist.

Claus Lippert, Berlin-Charlottenburg

Der russische Präsident Putin spricht mutig und offen die Wahrheit aus: Die Atomgelüste von Iran und Nordkorea sind ohne Zweifel Gefahren für den Weltfrieden. Die größte Bedrohung geht jedoch von den USA und ihrem Streben nach uneingeschränkter Weltmachtstellung aus, dem sich der Rest der Welt in unterwürfiger Ja-Sager-Manier unterwerfen soll. Die Europäer lassen sich für die Zwecke der USA missbrauchen und glauben immer noch an den vorgeschobenen „Krieg gegen den Terror“. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen Europas dies endlich erkennen und sich offen dagegenstellen, wie es Putin getan hat.

Achim Wolf, Mannheim

Ich halte die Rede von Putin für offen und direkt.Von Frechheit kann wohl nicht die Rede sein, wenn er behauptet, dass Russland wieder von der amerikanischen Militärstrategie eingekreist wird. Den amerikanischen Präsidenten Bush für einen Demokraten zu halten, finde ich ja einen Witz. Ein Präsident, der Kriege vom Zaun bricht, ohne die Zustimmung der Volksvertreter einzuholen, der den Sicherheitsrat belügt und betrügt, um einen Krieg gegen den Irak zu führen.

Es wird höchste Zeit, dass jemand diesem Präsidenten in den Arm fällt Ich wünsche mir ein starkes Russland als Gegenpol zu Amerika. Gegen den Iran nicht auf eine militärische Option zu setzen,wie es die Bush-Regierung fordert, wird auch von den meisten Westeuropäern gefordert, Leider trauen sich die meisten Regierungen nicht aus der Deckung raus.

Dieter Ohm, Berlin-Lichterfelde

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