Leserbriefe : Monotonie

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Betrifft: „Wie baut man sich seine DDR?“ vom 21. August 2003

Die Fernsehanstalten in Deutschland haben offensichtlich Probleme. Probleme, sich etwas Neues, Sinnvolles einfallen zu lassen im „Land der Dichter und Denker“. Da wird mit vereinten Kräften kollektiver Stumpfsinn produziert und dabei ergötzt man sich am „vergangenen“ kollektiven Versagen anderer. Als ich diesen Beitrag las, wurde mir bewusst, dass ich ja ein so genannter ehemaliger Ossi bin. Die DDR stellt einen kleinen und unbedeutenden Abschnitt in der deutschen Geschichte dar. Da passierten, genauso wie in der BRD, kleine Episoden, manche lustig und manche weniger. Wer zum Geier kommt denn auf die Idee, über so etwas eine Unterhaltungssendung zu machen? Ein schöner Unterwasserfilm zum Beispiel, mit entspannender Musik, bringt in der heutigen Zeit bestimmt mehr für die Menschen als „Ein Kessel Buntes“.

Bernd Chansri, Sarapi (Thailand)

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