Leserbriefe : Nicht nur mit dem Finger drohen

„Oberstaatsanwalt Reusch wird versetzt – Ankläger forderte härteren Umgang mit ausländischen Intensivtätern. Jetzt verliert er seinen Posten“ vom 18. Januar

Da spricht endlich einmal ein Kenner der Szene das aus, was von vielen Bürgern eingefordert wird: jungen Intensivtätern nicht nur mit dem Finger zu drohen, sondern ihnen klar aufzuzeigen, dass sie auf dem falschen Weg sind. Was macht aber Senatorin von der Aue: Sie versetzt den Oberstaatsanwalt in eine andere Abteilung. Nicht Herr Reusch sollte versetzt werden, sondern die Senatorin.

Claus Kretschmer, Teltow

So schlecht kann das Konzept von Oberstaatsanwalt Roman Reusch nicht sein, immerhin wurde es in der jüngsten Vergangenheit von mehreren Großstädten kopiert. Es gehört zu den elementaren Grundaufgaben des Staates, seine Bürger vor kriminellen Elementen zu bewahren, dabei ist es erst einmal sekundär, ob es sich dabei um Erwachsene oder Jugendliche handelt.

Klaus-Dieter Dominick,

Berlin-Reinickendorf

Es treibt einem den blanken Zorn ins Gemüt: Da macht ein ausgewiesener Fachmann in der Verwaltung sehr gute Arbeit, er ist dafür sogar über die Grenzen Deutschlands bekannt, und man beneidet unsere Stadt für diesen Beamten.

Konsequent, erfahren, in der Sache nur logisch und ohne opportunistisches Wahlkampfgetöse geht Herr Reusch gegen Intensivtäter vor und nötigt sogar diesen Betroffenen für seine Arbeit Respekt ab (als Lehrkraft im Problemkiez Wedding weiß ich, wovon ich rede). Und dann wird er entfernt, weil er unbequemer- wie verbotenerweise als Beamter seine Erfahrungen in die Öffentlichkeit bringt.

Rainer Kühne, Berlin-Moabit

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