Leserbriefe : Nichts als Kosten

Zum geplanten Einheitsdenkmal in Berlin

Die Mitglieder der Jury sollten sich nicht nur schämen, sie sollten die gesamten Kosten der Ausschreibung tragen, damit solche Willkür sich nicht wiederholt.

Uwe Birkholz, Berlin-Lichterfelde

Die Meldung über das Scheitern des Wettbewerbs für ein Einheitsdenkmal ist nicht nur blamabel sondern auch empörend. Ob Herr Schmitz auch von seinem guten Gewissen reden kann, wenn man bedenkt, was dieser Wettbewerb gekostet hat? Da wird ausgelobt, vorgeprüft und die Blamage auch noch ausgestellt, was wieder Geld kostet, ganz zu schweigen von dem finanziellen und zeitlichen Aufwand der Künstler.

Nun über neue Orte nachzudenken ist fast noch lächerlicher, als das Scheitern des Wettbewerbs. Was soll ein Einheitsdenkmal auf dem Alex zwischen Konsumtempeln und „Weltbrunnen“? Hier wird die ganze Angelegenheit wirklich zur Posse.

Jürgen Laschinski,

Berlin-Charlottenburg

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