Leserbriefe : Ohne Gespräch keine Einigung

Zum Tarifstreit bei der Deutschen Bahn

Die skurrile Gehaltsforderung der GDL von 31 Prozent dürfte doch wohl ihren Ursprung in der „Gehaltsaufbesserung“ von 62 Prozent haben, die die Oberen bei der DB sich vor Monaten gönnten, und ohne diese niemals gestellt worden sein, denn der Realitätssinn der Lokführer dürfte erheblich höher sein als der des Führungspersonals.

Charlotte Komm, Berlin-Wedding

Wenn ich als Handwerksmeister drei Gesellen beschäftige, dann kann ich sie doch nicht unterschiedlich entlohnen, nur weil die drei unterschiedlichen Gewerkschaften angehören, die erheblich abweichende Forderungen stellen.

Gewerkschaft hin, Gewerkschaft her. Wir setzen uns nach Feierabend – denn tagsüber erwartet meine Kundschaft, dass sie gut bedient wird – an einen Tisch. Es gibt Kartoffelsalat mit Würstchen, dazu ein Bier. Und dann reden wir, erwägen das Für und Wider, das Wohl des Betriebes und natürlich auch der Kunden, und dann finden wir einen Kompromiss, mit dem wir alle vier leben können – und unsere gemeinsamen Kunden auch.

Heinz Gaffron, Berlin-Rudow

Es ist schon etwas seltsam, wenn der Gewerkschaftsführer ein halbes Jahr vor seiner Pensionierung noch eine Kur absolviert. Kuren, so kenne ich es, dienen der langfristigen Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Bleibt nur zu hoffen, dass der Kuraufenthalt privat und nicht zulasten der Gemeinschaft finanziert wird.

Werner Müller, Berlin-Lichterfelde

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