Leserbriefe : Politiker fahren leider nicht S-Bahn

„Freifahrschein vom Senat für die S-Bahn“ von Klaus Kurpjuweit vom 10. August

Es ist unglaublich, wie sich eine Weltstadt über Monate hinweg ein Verkehrssystem leistet, dass nicht funktioniert. Was will die Verkehrssenatorin an dem S-Bahn-Vertrag nachverhandeln? Der Vertrag gilt bis 2017. Bis dahin wird die S-Bahn jährlich einige Millionen Steuergelder an die Deutsche Bahn abführen.

Für die auf die S-Bahn angewiesenen Kunden wird sich noch vieles verschlechtern – leider fahren Politikerinnen und Politiker nicht S-Bahn.

Wilfried Postier, Berlin-Lichtenrade

Jeder Häuslebauer sieht sich im Eigeninteresse seinen Bauvertrag genauestens an. Im Prinzip ergibt sich bei unklarer Vertragsgestaltung schlicht eine reine Geldvernichtung, wie hier leider mit der S-Bahn geschehen.

Insgesamt sollte der Vertrag , auch wenn Wowisich sträubt, schleunigst nachgebessert werden. Falls es jedoch so bleiben sollte wird die S-Bahn bzw. die DB weiter auf der Nase des geplagten Fahrgastes rumtanzen.

Im Senat sind doch Vertragsjuristen zugange, denen es bestimmt nicht an Fachwissen mangeln sollte, die solchen, für den Berliner Fahrgast unbefriedigenden und teuren Zustand endlich durch einen modifizierten Vertrag ins rechte Gleis hieven sollten.

Thomas Hansen,

Berlin-Märkisches Viertel

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